Widerstand gegen deutsche Familienpolitik

Es reicht! Renommierte Kinderpsychiaterin ruft zu Widerstand gegen deutsche Familienpolitik auf

Die populäre Kinder- und Jugendpsychiaterin Christa Meves hat einen wü­ten­den Artikel zu aktuellen Plänen veröffentlicht, wonach tonangebende Wirt­schafts­fachleute ganz im Sinne des politisch korrekten Mainstreams dazu aufge­for­dert haben, an daheim erziehende Mütter in Deutschland kein Betreuungsgeld mehr zu zahlen. Auf diese Weise sollen diese so schnell wie möglich in den Arbeitspro­zess zurück gezwungen werden. Die fast 87-jährige Meves wirft den Verantwortlichen »Un­ver­schämtheit, Unverantwortlichkeit und Irreführung« vor. Den genauen Wortlaut lesen Sie hier: Kopp online

Dazu passt auch noch folgender Beitrag:

Der Vorstand des Verbandes der Familienfrauen und -männer (vffm) nimmt scharf Stellung zur offensichtlich abgesprochenen Aktion der geballten Wirtschaftslobby gegen das geplante und ohnehin viel zu geringe Betreuungsgeld für Eltern.

Unter Ausnutzung ihrer Medienmacht haben sich am Jahresende sowohl die Deut­sche Industrie- und Handelskammer (DIHK) als auch die Wirtschaftsinstitute HWWI, RWI, DIW u. a. gegen das geplante Mini-Betreuungsgeld für Eltern gewandt. In perfider Weise wird es als „Herdprämie“ diffamiert. Dagegen wird die etwa 7-mal so hohe staatliche „Krippenprämie“ zur Finanzierung der Fremdbetreuung, die Eltern zur Krippenbetreuung ihrer Kinder verleiten soll, als „Infrastrukturmaßnahme“ bezeich­net. Die Familie wird also nicht mehr zur „Infrastruktur“ gezählt. Damit soll die nach Art. 6 Abs. 2 des Grundgesetzes garantierte Entscheidungsfreiheit der Eltern, ihre Kinder so zu betreuen, wie sie es selbst für richtig halten, ausgehebelt werden, um der Wirtschaft durch ein größeres Arbeitskräfteangebot höhere Profite zu verschaffen. vffm

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2 Kommentare.

  1. Familienvater

    Top Down!

    „Von Oben nach unten“ durchsetzen ist ja eines der Zentralforderungen des Zentralkomitees zur Durchsetzung von Gender-Mainstreamining.

    Ja, es ist so, wie vom „vffm“ beschrieben: „Die Familie wird also nicht mehr zur „Infrastruktur“ gezählt.“ Auch Worte machen Politik und, noch schlimmer, Meinungen!

    Die frühere „Rabenmutter“ ist der doppelt- und dreifach-belasteteten Karrieremutter gewichen. „Väter“ sind zu Kollateralschäden herabgewürdigt worden, die manche auch, und imho zurecht, als „Zahlsklaven“ beschreiben.

    „Der Staat als Supernanny“ – man kann verzweifeln, ob dieser bundesrepublikanischen Irrsinnigkeit. Wir haben die Euro-Retter mit ihren Lobbyisten; aber keine Parteinahme mehr für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft: der Familie.

    Naja, was will man auch von einer Pfarrerstochter als Kanzler erwarten, die keusch, wie es sich wohl politisch korrekt gehört, selbstverständlich „unbefleckt“ blieb und somit: kinderlos.

  2. Unbefleckt? Obwohl… man weiß ja nie… 😉

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