Kristina Schröder unterstützt widerliche Werbung von Jugendämtern

Qualifiziert – professionell – kompetent – Expertinnen und Experten – das sind die Schlagworte, mit denen das BMFSFJ für die Arbeit der Jugendämter wirbt. An­schei­nend wurde Frau Schröder noch nicht darüber aufgeklärt, was viele Jugendämter für Familien be­deu­ten: die Ver­nich­tung von Menschen.

Bei dieser Aktion scheint es zuvorderst um das ram­po­nier­te Image der Ju­gend­äm­ter zu gehen. Zu viele To­des­fäl­le überschatten die Arbeit jener Be­hör­de, die sich stark macht, um Kindern ein „Freund“ zu sein.

Frau Schröder scheint auch nicht darüber informiert zu sein, wie diese Behörde Müt­ter un­ab­läs­sig und teilweise heftig drangsalieren, um Vätern kein gemein­sa­mes Sor­ge­recht einzuräumen. Ungezählt sind die finanziellen Schrauben, die Mit­ar­bei­ter fast aus­schließ­lich den Vätern anlegen, um diese in eine Exis­tenz­ver­nich­tung zu trei­ben. Un­ge­zähl­te Selbstmorde und Obdachlose sind das Ergebnis. Der Bericht Der Mas­sen­mord an Vätern in Deutschland in diesem Blog war eine Antwort darauf.

Der Gipfel sind allerdings die Kindeswegnahmen. Das unermessliche Leid vieler Kin­der scheint die „Expertinnen und Experten“ wenig zu interessieren, wie ebenfalls in diesem Blog unter „Jugendämter – brutal und rücksichtslos“ dokumentiert. Das Ge­dicht von Karin Jäckel „Kindesraub – Wenn sie kommen bei Nacht“ spricht eben­falls Bände.

Liest man sich die Webseite Das Jugendamt – Unterstützung, die ankommt durch, glaubt man fast, das Kindern bei uns das Paradies auf Erden beschert wird, wenn sie sich nur an diese Behörde wenden.

  • Kinder stark machen, dafür sorgen, dass sie ihre Fähigkeiten und Talente entfalten können und gesund aufwachsen,
  • Jugendliche dabei unterstützen, dass sie ihren Weg selbstbewusst und selbstständig gehen können,
  • Familien begleiten und beraten, damit das Familienleben glückt,
  • die Umwelt familienfreundlich gestalten…

Wie so oft, stellt sich auch hier die Frage: wem nutzt es? An dieser Stelle können na­tür­lich nur Vermutungen angestellt werden. Gab man früher bei Google die Wor­te Ju­gend­amt oder Jugendämter ein, fand man sehr schnell viele negative Be­rich­te. Ak­tu­ell findet man fast nur noch Adresslisten. Will man negative Berichte über Ju­gend­ämter fin­den, gibt man besser „Kinderklauamt“ oder „Kinder­klau­be­hör­de“ als Such­be­griff ein.

Bundesfamilienministerin Schröder startet Aktionswochen der Jugendämter

380 Jugendämter stellen bundesweit Angebote und Leistungen vor

[..]“Die Arbeit der Jugendämter ist unverzichtbar. Mit ihrem täglichen Ein­satz tragen sie maßgeblich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei“, er­klärt Bundesfamilienministerin Schröder. „Ob Kinder, Jugendliche oder Eltern – sie alle finden bei den Jugendämtern qualifizierte Leis­tungs- und Be­ra­tungs­an­ge­bo­te. So tragen die Ämter entscheidend dazu bei, dass Eltern auch in schwierigen Phasen der Erziehung pro­fes­sio­nell be­glei­tet werden.“

Zur Er­in­ne­rung für die einen und für Nichtinformierte zum anderen ein Link zum Fall Haase: Das Jugendamt hat unsere sieben Kinder geraubt. Ein Bericht von Dr. Karin Jäckel. Viele weitere Informationen sind auf der Webseite von Kinderklau – informell aufgelistet.

[..]Dass die Expertinnen und Experten aber für viele weitere Fragen rund um die Erziehung kompetente Ansprechpartner sind und Kindern, Ju­gend­li­chen und Familien in den verschiedenen Lebensphasen en­ga­giert zur Seite stehen, darüber möchten die Jugendämter in den Ak­tions­wo­chen aufklären.

Auch vom Jugendamt ausgesuchte Pflegefamilien können für Kinder todbringend sein. Da wäre zum einen der Mordfall Talea aus Wuppertal und aktuell der Mordfall Anna.

[..]“Mehr als 35.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich jeden Tag in den Ju­gend­äm­tern en­ga­giert für das Wohlergehen von Familien, Kindern und Jugendlichen ein. Unsere Aktionswochen sollen zeigen, wie konkret und professionell wir Menschen un­ter­stüt­zen. Pressemitteilung des BMFSFJ

Der Mordfall Agnes Roth ist so unglaublich, das einem schlicht die Worte fehlen.

Das alles ist leider nur die Spitze eines Eisberges. Würde die Realität anders aus­se­hen, dann bräuchten Jugendämter keine Unterstützung mittels Wer­be­kam­pag­nen.

WikiMANNia: JugendamtKindeswohlVäter sind wichtig

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5 Kommentare.

  1. Dazu passt die aktuelle Skandalmeldung: In den Wormser Prozessen spielte das Jugendamt eine unrühmliche Rolle, Eltern auf Grund vermeintlichen Missbrauchs die Kinder wegzunehmen und in Kinderheime wie as Spatzennest zu stecken. Die Missbrauchsvorwürfe stellten sich als unbegründet heraus, aber nicht genug – wie jetzt bekannt wurde, wurden Kinder in den Einrichtungen, in die sie gegeben wurden, sexuell missbraucht! Was für ein kolossales Eigentor! So erreichen Ideologinnen genau das, wogegen sie vermeintlich angingen, und ofterten ihrem Wahn Eltern und Kinder. Genial, zum Kotzen …

  2. Widerlich ist ja wohl eher diese Website. Frauenfeindlicher geht’s wohl nicht mehr.

  3. @ Mann (?????)
    Oh, sieh da, ein lila Pudel!!
    Oder ein Geschlechtsfake?

  4. Vater um jeden Preis? Zur Kritik am Sorge- und Umgangsrecht

    Bei dem u.s. Artikel handelt es sich um ein Hinweis von einem Vaterrechte.de – User „Tantemischa“.
    Was sollten die Väter und Kinder noch ausrichten können, wenn Sie die Frauenhäuser, Jugendämter und Gerichte gegen sich stehen haben! Es ist nicht begreifbar für mich, wie es zugelassen werden kann, dass Frauenzeitschriften bei den Behörden und Jugendämtern ausgelegt werden, diese sogar unterstützt werden! Wo bleiben unsere Herren die sicherlich auch schreiben können, ich dachte die Welt wird regiert vorn Männern? Dies ist wohl nur ein böser Traum, denn schaut doch mal in unsere Politik, hier regiert nicht nur eine Kanzlerin, nein diese besetzt auch alle Familienbereiche durch Frauen!

    Es lebe die Emanzipation in Deutschland zumindest! Ich kenne eine Leiterin von einer Erziehungs- und Beratungsstelle, die berichtete mir, dass die Männer immer das nachsehen haben werden und „sie“ selbst sich gegen das Jugendamt nicht wehren könnte, da sie finanziell abhängig von der Unterstützung der Jungendämter sei. Na, ich dachte Mafia gibt es nur in der Drogenszene!!!!!!! Monographie / Buch empfohlen für:Auszubildende / Studierende, Ehrenamtlich Tätige, Hauptberufliche Fachkräfte, Multiplikatoren / Medien, Politisch Entscheidungstragende, Wissenschaftlich Tätige

    Ein Reader kritischer Fachartikel zum Sorge- und Umgangsrecht:Dieser Reader ist Teil des Kongresses »Kinderschutz und Kindeswohl im Sorge- und Umgangsrecht«, der in einer Kooperation zwischen der Zentralen Informationsstelle der Autonomen Frauenhäuser ZIF, der Fach-hochschule Frankfurt, Fachbereich 4, und dem Münchner Kommunikationszentrum für Frauen zur Arbeits- und Lebenssituation, Kofra, im Januar 2008 in Frankfurt a. M. stattfand. Mit Beiträgen u. a. von: Carol S. Bruch, Tanja Fauth-Engel, Jörg M. Fegert, Jörg Fichtner, Sibylla Flügge, Susanne Heynen, Heinz Kindler, Kerima Kostka, Elke Ostbomk-Fischer, Ludwig Salgo, Edith Schwab und Judith Wallerstein.Ergänzt werden die Fachbeiträge durch Gerichtsurteile zur Einschränkung oder zum Ausschluss des Umgangs.

    Die zum Teil in oft schwer auffindbaren Fachzeitschriften veröffentlichten Artikel sollen allen zugänglich ge-macht werden, die in Behörden, Institutionen und Einrichtungen für den Schutz von Frauen und Kindern vor gewalttätigen Vätern arbeiten und bisher kaum eine Möglichkeit sehen, die Kinder vor Schaden zu schützen. Diese Menschen sollen ermutigt werden, ihrem Empfinden und besseren Wissen zu vertrauen und sich für eine Veränderung der juristischen Ausgangslage, ihrer Auslegung und Anwendung einzusetzen.

    Zum Hintergrund dieses Buches: Für Mütter und Kinder entstehen aus der gegenwärtigen Verfasstheit und Praxis des Sorge- und Umgangs-rechts oftmals höchst problematische Folgen, vor allem dann, wenn Väter körperliche, sexualisierte und/oder psychische Gewalt ausüben. Die Mutter wird – oft durch Ausnutzung von Machtpositionen und finanzieller Abhängigkeit – dazu gebracht, ihr Kind zu verraten. Sie wird gezwungen, durch eigenes Handeln ihrem Kind den Schutz vor Schaden und die notwendige emotionale Sicherheit zu entziehen.

    Folgen dieser Zerstörung des Grundvertrauens von Kindern zu ihrer Hauptbezugsperson sind z. T. schwere Traumatisierungen der Kinder wie ihrer Mütter. Die Ergebnisse der Bindungsforschung zur Bedeutung dieses Grundvertrauens werden ignoriert, im Gegenteil zur »Bindungstoleranz« umdefiniert, nach der eine Mutter ihre Erziehungsfähigkeit nur dadurch unter Beweis stellen könne, dass sie ihr Kind gegen dessen Willen und gegen ihre eigene Überzeugung einem Vater ausliefert, der dem Kind nachweislich Schaden zufügt. Dies wird mit fragwürdigen Theorien, z. B. dem PAS (Parental Alienation Syndrome), untermauert. Mit der Behauptung, der Kontakt zum Vater diene unter allen Umständen dem Kindeswohl, wird der Umgang mit dem Vater legiti-miert und durchgesetzt, auch wenn alle Fakten dagegen sprechen. Anne-Marie Barone: Familienmediation und die „gute Scheidung“: Die Ideologie der untrennbaren Familie […]

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