„Weihnachten ist für uns ein kaltes, eisiges Fest“

Ein Hamburger Verein kämpft um die Rechte von Vätern
Betroffene Männer, denen der Kontakt zu ihren Kindern entzogen wird, protestieren vor dem Familiengericht

Sie fühlen sich von den Jugendämtern im Stich gelassen und wollen ein Zeichen setzen gegen bürokratische Willkür

[..]Das Gefühl, ausgeliefert zu sein, sei die eine Sache, sagt der Hamburger. Was viel mehr schmerze, sei, dass die Bindung zu seiner Tochter unter dem juristischen Gezerre leide. Es ist ein schleichender Prozess.

[..]Der Mann, der sein nunmehr elf Jahren dafür kämpft, seine Tochter zu sehen, hat im September den Verein Blaue Weihnachtsmänner ins Leben gerufen. Zusammen mit anderen Leidensgenossen setzt er ein Zeichen für Väter, denen der Kontakt zu ihren Kindern vonseiten der Mütter verwehrt wird. In der Vorweihnachtszeit organisiert der Verein bundesweite Protestaktionen. „Weihnachten ist für uns ein kaltes, eisiges Fest. Deshalb tragen wir Blau.“ Besonders in strittigen Umgangsrechtsfällen ziehen Väter in den meisten Fällen den Kürzeren. Teilweise haben sie über mehrere Jahre keinen Kontakt zu ihren leiblichen Kindern. Welche Dimension die Problematik angenommen hat, zeigt, dass sich der Petitionsausschuss des Europäischen Parlaments nun schon erneut mit den rund 120 Fällen an deutschen Jugendämtern beschäftigt. Auch in Hamburg gibt es zahlreiche Fälle, wenngleich die wenigsten an die Öffentlichkeit gelangen.

[..]Dass auch eine 21 Jahre dauernde Ehe nicht vor einer solchen Entwicklung schützt, zeigt der Fall von Thomas. Q. Auf die Frage, wie er seine Söhne regelmäßig sehen solle, wenn seine Frau mit beiden nach Australien zieht, antwortete eine Richterin, er könne doch mit ihnen übers Internet telefonieren.[..] Die Welt

Bei diesem Thema fallt mir ein Kommentar sehr schwer, deshalb schreibe ich lieber gar nichts.

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1 Kommentare.

  1. Da schreibe ich doch etwas, zu so einer Frechheit!

    Die Kaltschnäuzigkeit der Richter Innen im Familiengericht für das Wohl des Kindes ist hinlänglich bekannt, man muss sich wahrhaftig fürchten dort zu erscheinen!

    Diese Nachricht muss auch ich über das „Internet“ verbreiten, ohne dabei zu telefonieren liebe Frau Richterin, der unterschied ist nur, meine Aussage ist zum Wohl des Kindes !!!

    Gibt es dazu einen Richterin Namen?

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