Tod des Sohnes durch Anwalt erfahren

Der Umgangsboykott vieler Mütter und auch Väter nimmt immer groteskere Formen an. Der SWR berichtet in einem Video über einen Vater, der vom Unfalltod seines Sohnes erst 5 Wochen nach der Beerdigung erfuhr. Der Moderator fand das nicht nur unglaublich, sondern vermutete, das dieses ja wohl eine Ausnahme wäre. Jürgen Rudolph als Begründer der Cochemer Praxis hat dieses verneint und zur Thematik im Studio Stellung bezogen.

Entsorgte Väter
aus der Sendung vom Donnerstag, 19.1. | 18.55 Uhr | SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz

[..]Wir stellen Hendrik D. aus Mainz vor, Vater von drei Kindern, der seit Jahren vergeblich darum kämpft, sein gesetzliches Recht, die Kinder auch nach der Scheidung von seiner Frau sehen zu dürfen, durchzuset­zen.

Die Exfrau boykottiert den Umgang und Hendrik D. ist machtlos. Vor Weihnachten hat sein Fall eine dramatische Wendung genommen, sein Sohn Frederic kam bei einem Autounfall ums Leben. Vom Tod seines einzigen Sohnes erfuhr er erst nach der Beerdigung, von einem Anwalt.[..] SWR

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4 Kommentare.

  1. Wäre meine Tochter tot, wüsste ich es nicht. Wo sie lebt, wenn sie noch lebt, weiss ich nicht. Nur der Unterhalt an die xxxxx wo sich Mutter nennt fliesst regelmässig. In wenigen Monaten stelle ich den UH ein. Dann ist das Kind, wenn es noch lebt, volljährig.
    Dann werden die Karten neu gemischt.

  2. Kein Einzelfall

    Ich habe vom Tod meiner Tochter – aus der Zeitung, einer Sterbeanzeige von ihrenKlassenkameraden, erfahren.

  3. Ob meine beiden jüngsten Söhne überhaupt noch leben? Ich weiß es nicht. Gesehen habe ich sie seit ca. 10 Jahren nicht mehr.
    Da mein jüngster wegadoptiert wurde, habe ich auch keine Chance zu erfahren, wenn ihm etwas passiert.

    Norbert

  4. Das finde ich richtig schlimm.
    Ich bin entsetzt, dass viele Mütter so egoistisch und feindselig eingestellt.

    Ich bin entrüstet über diese Ungerechtigkeit des deutschen Rechtssystems: wenn Mütter nicht anständig genug sind, um auch den Vater im Todesfall zu informieren, müssen sie von Rechtswegen dazu gezwungen werden.

    Das Verhalten dieser Frauen ist mir völlig unverständlich.
    Es ist für mich offenkundig, dass solche Frauen ihre eigenen Bedürfnisse über die Interessen des Kindes stellen, die Rechte und Bedürfnisse der Kinder missachten.
    Solche Frauen sind meines Erachtens nicht fähig, Kinder zu erziehen.

    Leider habe ich keine Kinder.
    Aber für mich wäre es unvorstellbar, den Vater im Todesfall eines Kindes nicht sofort zu informieren.

    Traurige Grüße, Eure Auc

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