Tatort – Diese Väter sind zum grauen

Normalerweise ist mir ein Krimi keinen Beitrag wert, aber mich hat die Darstellung des Themas „Zwischen zwei Welten“ geärgert, weil Väter im Schweizer Tatort als hochgradig kriminell dargestellt wurden. Es ging um eine ermordete Frau, Mutter dreier Kinder von drei ver­schiedenen Vätern und der Höhepunkt war das Bemü­hen der Schweizer Kommissare, den Mord an der Frau mittels eines Geistheilers aufzuklären.

Schweizer Tatorte sind sowieso schon irgendwie anders, für meinen Geschmack schwer (v)erträglich. Wie aber gestern eine Schweizer Väterorganisation dargestellt wurde, war beinahe am Rand des Unerträglichen und so haben das auch einige Online Zeitungen gesehen. Unsere Spiegeline hingegen schrieb von einer „beinahe“ militanten Väterorganisation und so wurden sie im Film auch dargestellt. Väter waren ja schon öfters im Mittelpunkt (nicht nur) des Krimi Genre. Bisher wurden diese aber trotzdem mehr oder weniger als liebende Väter dargestellt, wo man nachfühlen konnte, wie sehr sie unter dem Verlust der Kinder litten.

Im gestrigen Tatort wurden die Schweizer Väterorganisation durchweg als kriminell hingestellt. Mobbing, Stalking, Mordverdacht sowieso, kein Klischee wurde ausgelassen, um Väter anders als verbrecherisch da stehen zu lassen. Nun will ich Väter bestimmt nicht als Engel dahin gestellt wissen, zumal das Schweizer Sorgerecht eine noch größere Katastrophe darstellt als das deutsche. Hier haben Väter wenigstens eine Chance, wenn die auch nicht besonders groß ist, aber immerhin. Wenn in der Schweiz hingegen eine Mutter nicht will, dass die Kinder ihren Vater sehen, so braucht diese noch nicht einmal eine Begründung abgeben, es reicht in der Tat, das die Mutter nicht will. Das es da Väter gibt, die es mit dem Gesetz nicht so genau nehmen, kann man nachvollziehen.

So schilderte ein Vater dann auch, dass er einen Urlaub für drei Wochen gebucht habe, aber die Mutter seines Kindes diesen einfach auf eine Woche zusammen gestrichen habe. Er blieb trotzdem drei Wochen und wurde deshalb wegen Kindesentführung angezeigt und gesucht, obwohl die Mutter die Adresse des Urlaubsortes hatte. Ein anderer Vater schimpfte hingegen auf die Drecksfeministinnen, Radikallesben und dgl. mehr.

Ich bin mir noch nicht sicher, warum das Dilemma der Schweizer Väter so dargestellt wurde. Sollte dieser Tatort ein Fingerzeig sein, weil Schweizer Väter in der Tat einiges unternehmen, um die gemeinsame Sorge als Regelfall in die Gesetzgebung zu bekommen? Angeblich soll dieses Jahr die Gesetzesänderung erfolgen. Bei einem bisschen Willen hätte man das Schweizer Sorgerecht anprangern können und das diese für alle Beteiligten eine Katastrophe darstellt.

Die Bildzeitung war im übrigen ganz begeistert ob des neuen Format der Schweizer, ich hatte mir die Vorabbesprechung durchgelesen und auf Grund dessen diesen Tatort überhaupt angesehen. Ob das jetzt gut oder schlecht war, sei mal dahingestellt. Mehr will ich hier jetzt nicht beschreiben, sonst geht der Beitrag, wie schon öfters bei mir passiert, überhaupt nicht mehr online 😉

Apropos böse Väter: Folgenden Artikel fand ich ebenfalls in der Bildzeitung. Familiendrama in Hamburg · Frau sticht ihren Mann und ihren Sohn (1) nieder Bild

  • Tatort aus Luzern: Väter, uns graut vor euch Spiegel
  • ARD-Krimi: Der neue „Tatort“ aus der Schweiz im Schnellcheck Spiegel
  • Mit wehleidiger Cowboyhaftigkeit Süddeutsche
  • Schwedenkrimi made in Switzerland Bild
  • Burnout in der Luzerner Mitte Schweizer Tages Anzeiger
  • Heiler und Hass-Väter: Was will der Schweizer „Tatort“? Focus
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13 Kommentare.

  1. Klasse und ausführliche Kritik an diesem unsäglichen Tatort, der eine logische Fortsetzung des letzen Krimis mit den beiden -oh Graus da nur Männer- Kommissaren aus Münster darstellt, zu dem ich etwas geschrieben habe: http://emannzer.wordpress.com/2014/04/15/tatort-die-arme-sau/.

    Ein anderer Blogger kommentierte diese ‚Serie‘ völlig zutreffend mit den Worten:

    „… Okay, die Botschaft ist klar geworden: Väter sind böse. Väterrechtler sind ganz böse. Homosexuelle Frauen sind gut (und Opfer). Soweit nichts Neues für die ARD. Aber warum glaubt man dort inzwischen, für die politische Indoktrination derart mit dem Holzhammer arbeiten zu müssen?“

  2. Männer sind Schweine & Väter Täter | emannzer - pingback on 22. April 2014 um 20:05
  3. Deutsche Beamte brauchen keine Geistheiler, die lügen selbständig!

    Also ich kann aus persönlichem Erleben berichten, dass der Geistheilereinsatz bei der deutschen Polizei eine bemerkenswerte Maßnahme darstellt. Gewöhnlich brauchen die zum Lügen keine fremde Hilfe (siehe auch Ulvi Kulac!). In meinem Fall hat ein Kriminalbeamter (feministischer Pudel) meiner Ex die größten Schwindeleien abgekauft, hat selbst noch was dazu erfunden und dass zur noch dümmeren Staatsanwältin gegeben. Logisch, dass die als Stockfeministin einen gewaltigen Anfangstatverdacht sah und das zu einer gleich dummen Richterin auf den Tisch legte. Die wiederum brauchte auch keinen Tatsachenbeweis, denn ein Bauchgefühl reicht ihr, um die Wahrheit zu wissen. Als Feministin weiß frau, dass Männer nur Dreck sind.

    Der verpudelte Kriminalbeamte muss mit Pipi in der Hose dagesessen haben und meiner Ex die möglichen Worte vom Munde abgeahnt haben. Der hat in seinem letzten Sachstandsbericht an die feministische Staatsanwältin Dinge reingeschrieben, die hat bei ihm nie jemand ausgesagt. Gegen sowas vorzugehen, macht wenig Sinn, denn das diese lügenden Beamten sich untereinander in die Pfanne hauen, kann man generell ausschließen.

    Also so wie das Verhalten der Beamten in diesem Tatort geschildert wurde, ist das ganz sicher authentisch.

    Prinzipiell muss man einmal dazu anmerken, dass die Medien hier meinen die Deutungshoheit zu haben und offensichtlich wieder einmal festlegen wollen, wer gut oder böse ist. Das Problem nehmen wir denen ab, denn mittlerweile gibt es Internetseiten in Hülle und Fülle, die genau das Gegenteil dieser Schwindeleien belegen:

    Platform for European Fathers – http://europeanfathers.wordpress.com
    Aktionsgemeinschaft zur Verwirklichung der Rechte des Kindes e. V. – http://www.avrk.de
    Kindern zu Liebe – http://www.kindernzuliebe.de
    Arbeitskreis Cochem – http://www.ak-cochem.de
    Betroffene Eltern – http://www.betroffene-eltern.com
    Blaue Weihnachtsmänner – http://www.blauer-weihnachtsmann.org
    Dialog zum Wohle des Kindes im Ruhrgebiet e. V. – http://www.pappa.com
    Eltern für Kinder im Revier e. V. – http://www.efkir.de
    Elternvereinbarung – http://www.elternvereinbarung.de
    Erwachsene Scheidungskinder – http://www.erwachsene-scheidungskinder.blogspot.com
    Gleichmass e. V. – http://www.gleichmass-ev.de
    KEG Koordinierungsstelle für Eltern u. Großeltern e. V. – http://www.elternkoordinierung.de
    Männer u. Scheidung in Stade – http://www.maenner-und-scheidung.de
    Männernetzwerk Dresden – http://www.maennernetzwerk-dresden.de
    Männerwohnhilfe e. V. – http://www.maennerwohnhilfe.de
    Papatour – http://www.papatour.eu
    PAS-Eltern – http://www.pas-eltern.de
    Trennungsväter e. V. – http://www.trennungsvaeter.de
    Trennungselterninitiative – http://www.trennungseltern.eu.tf
    Verein zur Förderung v. Gleichberechtigung im Familienrecht – http://www.vaeter-fuer-gerechtigkeit.de
    Verein Kinder u. Väter in Not e. V. – http://www.kuvin.de
    Väteraufbruch für Kinder – http://www.vafk.de
    Väteraufbruch für Kinder – http://www.vaeteraufbruch.de
    VAFK Leipzig – http://www.vafk-leipzig.de
    Entsorgter Vater von Charlot – http://www.charlot-martens.de
    VAFK Karlsruhe – http://www.vafk-karlsruhe.de
    Vätergruppe Kassel – http://www.vaetergruppe-kassel.de
    Dresdner Initiative Trennungskinder – http://www.trennungskinder-dresden.de/
    Trennungseltern – http://www.trennungseltern.eu.tf
    Gemeinsam für Kinder – http://www.gemeinsam-fuer-kinder.info
    Väter für Kinder – http://www.vaeterfuerkinder.de
    Väterpolitik – http://www.vaeterpolitik.de
    Aktion Trennungskind – http://www.aktion-trennungskind.de
    Väter aktuell – http://www.vaeter-aktuell.de
    Väternotruf – http://www.vaeternotruf.de
    Vater-Kind-Rechte – http://www.vaterkindrechte.de
    Väter helfen Vätern – http://www.vaeter-helfen-vaetern.de
    Vatersein – http://www.vatersein.de
    Ent-Scheidung für Kinder – http://www.ent-scheidung-fuer-fuer-kinder.de
    Betrogen u. abgezockt – http://www.betrogen-abgezockt.de
    Für Jungs, Jungen und junge Männer – http://webjungs.de
    Männer u. Jungenzentrale – http://www.majuze.de
    Väterzentrum Berlin – http://www.vaeterzentrum-berlin.de
    Kinder brauchen beide Eltern – http://www.kbbe.de
    Kindeswohlhandel – Den Tätern auf der Spur – http://www.kindeswohlhandel.de
    Kinderleicht – Aus Liebe zu den Kindern – http://www.kinder-leicht.info
    Informationen zu Familienrecht u. Politik – http://www.lets-goerg.de
    Vater-Kind-Initiative Nürnberg – http://www.petite-marlen.de
    Interessengemeinschaft “Justizopfer Nauen” – http://www.justizopfer-nauen.de
    Brainstorm “… für meine Tochter!” – http://twilightquixote.beepworld.de
    Der entsorgte Vater – http://www.der-entsorgte-vater.de
    Entsorgte Väter – http://www.entsorgte-vaeter.de
    Schauspieler Mathieu Carriere – http://www.mathieu-carriere.com
    Papa lauf – http://www.papa-lauf.de
    Entsorgte Väter – http://www.waschke.ws
    Allen Kindern beide Eltern – http://arik-alexander.blogspot.de/
    Kinderrechte – http://manfred-troeger.vpweb.de
    Väter aus Köln – http://koelnervaeter.df-kunde.de/
    Der Fall Kai-Daniel – http://www.umgangsboykott.de
    Väterrechte – http://www.vaeterrechte.de
    Der Kampf glücklich zu sein – http://derkampfgluecklichzusein.jimdo.com
    Getrennte Väter – http://www.getrennte-vaeter.de
    Treffpunkt Eltern – http://www.vaeterseiten.de
    Familiengerichts-Schande – http://www.familiengerichts-schan.de
    Kindeswohl.net – http://www.kindeswohl.net
    Väterwiderstand- http://www.väterwiderstand.de
    Der Missbrauch mit dem Missbrauch – http://www.alteck.de
    Entsorgter Vater – http://martindeeg.wordpress.com/tag/missbrauch-gewaltschutzgesetz
    Der Blog eines Zahlvaters – http://zahlvater.blog.de
    Kind-Vater-Mutter e.V. (Begegnungsstätte Ketzin) – http://www.kvm-ev.de.de
    Bundesintitiative Großeltern Scheidungskinder – http://www.grosseltern-initiative.de
    Selbsthilfegruppe Verstossene Großeltern – http://www.verstossene-grosseltern.de
    Matt O´Connor – http://www.fathers-4-justice.org
    Problemamt – http://www.problemamt.de
    Problemamt “Jugendamt” – http://www.dyskryminacja.de
    Daddy without Childs – http://www.without.npage.at
    Väter ohne Rechte – http://www.vaeter-ohne-rechte.at
    Freimann – http://www.freimann.at
    Kindergefühle – http://www.kindergefuehle.at
    Vaterverbot – http://www.vaterverbot.at
    Männerpartei Österreich – http://www.maennerpartei.at
    Kinder ohne Rechte – http://www.kinderohnerechte.ch
    Mannschaft – http://www.mannschaft.ch
    Schweizerische Gesellschaft für gemeinsame Elternschaft GeCoBi – http://www.gecobi.ch
    Stoppt Amtsmissbrauch – http://www.stop-amtsmissbrauch.ch
    Verantwortungsvoll erziehende Mütter und Väter – http://www.vew.ch
    Väterhaus Zwüschehalt – http://www.zwueschehalt.ch
    Subitas 50/50 – http://www.subitas.ch
    i comme identite – http://www.icommeidentite.com
    Daddys Pride – http://www.daddyspride.org

  4. Wenn man bei allen Sinnen ist wird das auch so bleiben

    Mal ehrlich… Es gibt ja auch immer mehr diese böse Frauen/Models spielen in schwarzer Kleidung Schauspielerin, die mit drei Schlägen ein Massaker begehen.
    Ungefähr genauso furchteinflößend wie das Killerkaninchen von Monty Python
    http://www.youtube.com/watch?v=bReP5Wt9a-Y

    Mehr Texte und Bilder http://www.wgvdl.com/forum3/index.php?id=40599

  5. Cyrus V. Miller

    Tatort – meine (unfreiwillige) Filmkritik

    Ich habe mir das Ganze beim Osterbesuch meiner Eltern mal geduldig mit angeschaut, weil sie gelegentlich Tatort mögen (wobei mein Dad in der Regel dabei einschläft und meine Mama lieber nebenbei Sudokus löst).

    Immerhin war die Auflösung dann aber doch relativ überraschend, weil nicht der ursprünglich verdächtigte Vater (und „militante“ Väterrechtler) der Mörder war:

    Die alleinerziehende Gebärerin wurde von der eigenen Tochter gekillt, weil diese den dauerhaften Umgangsboykott sowie den geplanten Vater-Dauerentzug durch den Umzug der Mutter und Esoterik-Spinnerin nach Indien(!) nicht ertragen konnte.

    Interessant auch die Szene auf dem Boot, wo der verdächtigte Vater zur Ermittlerin sagt „Vor Gericht hat man doch keine Chance, da sitzen doch auch nur männerhassende Feministinnen“. Dialogtechnisch zwar ins Übertriebene verzerrt, aber immerhin!

    Insgesamt betrachtet verwurstet dieses Tatort-Machwerk (wie immer) sämtliche soziale Klischees – weder Väterrechtler, PAS-Mütter und Esoterik-Deppen kommen dabei gut weg, wobei die Autoren es allen Mainstream-Zuschauern recht machen wollten und eine differenzierte, „echte“ Auseinandersetzung mit der Thematik ganz offensichtlich vermeiden.

    Fazit: Farblos und inkonsequent.

  6. Habe den Film nicht gesehen, aber er wurde vom Schweizer Fernsehen produziert. Dieses nennt sich SRF – Schweizer Radio und Fernsehen.
    Böse Zungen sagen dazu auch SRF – Sozialisten Radio und Fernsehen.

    Gut habe ich meinen Fernseher schon längst entsorgt. Es lebt sichs leichter. Gruss an Deine Eltern, sie können Prioritäten setzen! 🙂

  7. Ich oute mich mal hier als „Biologist“!

    Was bitte nicht mit einer allgemeinen Politischen Haltung verwechselt werden sollte.

    Ich meine, die Menschen sind – nicht zuletzt – biologische Wesen.
    Und – JEDES – biologische Wesen hat sozusagen ein „Programm“.

    Grundlage dieses „Programmes“ sind die zigtausenden Vorfahren die JEDES biologische Wesen hat.

    Ein Vogel wird sich genauso verhalten wie seine sagen wir 10.000 Vorfahren.
    Man kann ihn vielleicht widerwillig abrichten, sich tlw. wie ein Fisch zu verhalten.
    auf Dauer wird aber jede Verbiegung der biologischen Bestimmtheit zum Scheitern verurteilt sein.

    So.

    Wenn wir uns die Menschen anschauen, müssen wir bemerken, dass die heutige Lebensweise, das heutige Geschlechterverhältnis zumindest im westlichen Wohlstandsgesellschaft nicht (mehr) mit der Lebensweise übereinstimmt, in der die Menschen geprägt wurden.

    Daraus resultiert auch das „Versagen“ der Männer/Frauen.
    Sie versagen natürlich nicht, sondern ihr geprägtes, auch genetisch vordefiniertes Verhalten passt eben nicht mehr in den staatlich geregelten und finanzierten Welt.

    Dieses heutige Modell, das eigentlich im engeren Sinne nur in WestEUropa und Nordamerika für eine schmale Schicht zutrifft, ist meiner Meinung nach eine Sternschnuppe.
    Diese heutige sozial abgesicherte Wohlstandsgesellschaft ist beileibe nicht stabil, und die wachsende Staatsverschuldung lässt heute schon ein Ablaufdatum dieses unnatürlichen Lebensmodells erahnen.

    Wie wurden also die Männer/Frauen in den letzten 1 Million Jahren geprägt?

    1. Prekärität: Frauen lebten sehr prekär, und waren auch dadurch voll auf (ihre) Männer angewiesen. Es gab weder eine staatliche noch von oben geregelte Sicherheit. Somit war Moral und Treue ein zentraler Punkt, weil jedes Abweichen davon mit sofortiger Existenzvernichtung geendet hätte. Die Menschen lebten in jeder Hinsicht in mindestens 99% seiner modernen Existenz prekär, lebensmittelmässig, gesundheitlich, sozial, etc.
    Männer sind nicht zuletzt durch diese Prägung ernster, und nehmen wichtige Dinge klarer war. Das Kudern und ausgelassene Verhalten gerade junger Mädchen ist auch bei jungen MÄnnern selten anzutreffen. Kommt mir vor, als ob junge Frauen übermütig sind, und eher oberflächlich gerade was existentielle Grundlagen anbelangt (was u.U. auch dazu führte, dass eigentlich alle „grossen Männer“ männlich waren: Politiker, Religionsgründer, etc. die grundlegende Gesellschaftsmodelle einführten, und ganze Völker führten waren IMMER männlich, von Moses angefangen über Cäsar, Dshingiz Khan und Napoleon bis heute – Putin, etc.!
    MÄNNER führten immer, Frauen waren eher „Füllmasse“, und zeichneten sich sehr wenig durch herausragende Funktionen aus. Es muss also nicht nur äusserlich ein Unterschied da sein, sondern bis ins Denken und Verhalten; ich kenen viele Männer die auch über die eigenen Nasenspitze hinausdenken, sich um das Ganze Gedanken machen, aber eher wenige Frauen; Frauen scheinen mir eher selbstbezogen zu sein; all das sollte man aber nicht richtend sehen, sondern ich sehe das neutral, denn kein Lebewesen sollte für sein Verhalten gerichtet oder verunflimpft werden (es würde auch niemand auf dei Idee kommen einen Vogel für sein mieses Gehverhalten zu kritisierne, oder einen Elephanten zu kritisieren weil sie nicht fliegen können).

    2. Unfreiheit: Frauen waren in mindestens 99% ihrer Existenz „unfrei“. Denn jedes Verlassen des Mannes, der eigenen Sippe wäre tödlich gewesen. Somit hätten Frauen unserer 10.000 Vor-generationen ihre „Unfreiheit“ gar nicht als Unfreiheit empfunden, sondern als unabdingbare Grundlage ihrer existenziellen Sicherheit!
    In der „Freiheit“ hätten fremde Stämme, feinde, Raubtiere und das Erfrieren gedroht. fürwahr wenig Anlass um „sich selbst zu verwirklichen“ im Urwald…
    Wir leben heute in einer „Super-sippe“ zumindest im westlicheN Wohlstandsmodell, der Staat übernimmt weitgehend die Aufgaben die die Sippe in der STeinzeit über hatte:
    Soziale Absicherung, Ernährung, Sicherung vor Naturgefahren, Klimatische Unbillen, etc.
    Der Ausgleich wird dafür großzügig über die sozialen Umverteilungsinstrumente vorgenommen (v.a. Gesundheitssysteme, Pensionssystem, Sozialsystem allgemein):
    diese Syteme werden generell männlich finanziert, und die Gelder werden großzügig an das weibliche Geschlecht umverteilt: was man schon daran sieht dass Frauen (in AUT zum.) 28 Jahre ins Pensionssytem einzahlen, aber im Schnitt 27 Jahre in alterspension verbringen – und in den durchschnittlich 28 Jahren ihrer Einzahlungsdauer zu 50% Teilzeitbeschäftigt sind, also nur teilweise Pensionsbeiträge zahlen.
    Für die CH wurde die Umverteilung zwischen den Geschlehctern für c.a 40 Mrd. Franken berechnet!
    Mitteleuropäische Länder müssen sich Männer anderer Regionen „ausborgen“ (siehe das Gejammere um die Mangelberufe, die allesamt männliche Tätigkeiten umfassen); das Gendermodell kommt also mit den vorhanden Männern nicht aus, sondern muss „Schummeln“, und die Leistung anderer Männer benutzen, um das hochanspruchsvolle Leben einheimischer „emannzipierter“ Frauen ermöglichen zu können!

    Nur: heute passiert das Umverteilen unspektakulär, anonym – kein Mann wird jemals das ERfolgserlebnis erleben, das sein Vorfahr hatte, als dieser nach langer Jagd die heissersehnte Beute zur Höhle heimbrachte (und das Leuchten in den ausgehungerten Augen seiner Frau/en, als er das lebenswichtige Fleisch ihr übergab). Diese Wirkungszusammenhang ist verloren gegangen, dadurch auch die vielfache Verachtung gerade vorbildlich und sittsam lebender Männer, und die Zuwendung vieler Frauen zu archaisch, brutal wirkenden Männern – der Instinkt kann eben nciht einfach abgestellt werden…
    Frauen nehmen somit staatliche Zuwendungen als selbstverständlich hin, ohne sich viel GEdanken zu machen, wer eigentlich diese Gelder erwirtwschaftete…

    3. Männer lebten in der Außenwelt, Frauen besorgten das „Interne“:
    wir brauchen gar keine Knochen ausgraben, um uns das Leben und das Sozialverhalten der Nichtsesshaften Vorfahren auszumalen.
    Männer waren auf der Jagd und im Kampf gegen andere Stämme/Sippen. Frauen waren sicher daran nicht beteiligt – -weil sie auch zu „wertvoll“ gewesen wären; jede Frau war absolut notwendig für die Fortpflanzung, schon deswegen weil bis zu 80% aller Kinder gar nicht erwachsen wurden (hohe Kindersterblichkeit, etc.)!
    Somit gilt, dass Männer verschlissen wurden, geopfert wurden um das Überleben der Sippe zu gewährleisten, Frauen wurden beschützt wie ein Schatz!
    Noch dazu pflanzten sich maximal 20% aller jemals gelebten Männer fort, dagegen 90% aller Frauen.
    Nichtsdestotrotz mussten 90% aller Männer für die Frauen und die Sippe kämpfen und arbeiten, obwohl sie selber ihre eigenen Gene gar nicht weitergeben konnten…
    Ob sie das realisierten ist nebensächlich, aber das dürfte ein natürliches „Programm“ gewesen sein, das die natürliche Auslese der besten genetischen Information ermöglichte!

    Wie geprägt ALLE Lebewesen sind, ist mir schlagartig bewusst geworden, als ich eine Ausstellung für Bienen besuchte.
    Dort war jeder Tag im Leben (28) beschrieben.
    Ja – jede Honigbiene verhält sich genauso wie ihre Milliarden Artgenossinnen jeden Tag genau gleich; am ersten Tag tritt das definierte Verhalten auf, am 2. jenes.
    Es läuft ab wie ein Programm einer Waschmaschine, und das gesteuert durch die gentische Information im winzigen Bienengehirn.
    Kein Lehrer, kein Kultursoziologe brauchte auch nur einmal einer Biene lehren wie sie sich verhalten soll.
    Unvorstellbar komplizierte Verhaltensweisen sind also schon bei rel. primitiven Lebewesen wie Insekten programmmäßig vordefiniert.
    Wie komplex und auch vordefiniert muss dann also das Verhalten und das „Programm“ in hochentwickelten Lebewesen, e.a. Warmblütler sein!

    Frage dann: Wie sinnvoll kann es dann sein, Menschen „umoperieren“ oder „umprogrammieren“ zu sein, im Sinne irgendwelche wage Gender-lehren?

    Ich meine, das kann nicht funktionieren.
    Denn – irgendwann fällt die Menschheit wieder in die „altmodischen“ Verhaltensweisen zurück. Auch wenn durch die veröffentlichte Meinung und Politik irgendwelche „altmodischen“ Verhaltensweisenn als „schlecht“ verunglimpft werden.

    Die natürliche Geprägtheit wird sich immer durchsetzen.
    Man müsste wohl zigtausende Jahre und hunderte Generationen der Menschen „umprogrammieren“, um eine auch biologische Änderung sozialer Verhaltensweisen ermöglichen zu können.
    Das gilt insbesondere für geschlechtliche Verhaltensweisen, die zu den zentralsten der Menschen gehören.

  8. Matthias' Woche: Links der KW 07 - NICHT-Feminist - pingback on 14. Februar 2015 um 21:04
  9. Matthias' Woche - Links der KW 46 - NICHT-Feminist - pingback on 21. Februar 2015 um 22:03

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