Mit ‘Vergewaltigungsvorwurf’ getaggte Artikel

BGH bestätigt Urteil – Heidi K. muss ins Gefängnis

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Nun ist es also amtlich – Heidi Külzer muss für ihre Falschbeschuldigung gegen Horst Arnold fünfeinhalb Jahre ins Gefängnis. Der BGH hat am 22.10.2014 die Revision von Heidi Külzer als unbegründet verworfen und somit ist das Urteil rechtskräftig (Az.: 2 StR 62/14). Ich hoffe nun, dass die Familie Arnold endlich ihre verdiente Ruhe finden wird.

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5,5 Jahre Haft wegen Falschbeschuldigung für Heidi Külzer

Freitag, 13. September 2013

Wer hätte damit gerechnet, dass Heidi Külzer wegen ihres erlogenen Vergewaltigungsvorwurfs tatsächlich ins Gefängnis muss? Die meisten vermuteten eine Bewäh­rungsstrafe, welches bei Frauen gerne ver­hängt wird. Nun wird sie wegen Freiheitsberaubung wahrscheinlich selber ihrer Freiheit für längere Zeit beraubt. “Wahr­scheinlich” deshalb, da dass Urteil noch nichts rechts­kräftig ist.

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Horst Arnold als Justizopfer

Sonntag, 28. Oktober 2012

Horst Arnold in Freiheit

Was hat ein Mensch wie Horst Arnold wohl alles erlitten, bis ihm bewusst wurde, dass es Gerechtig­keit nicht gibt? Wer schon einmal in den Mühlen der Justiz gesteckt hat, weiß aus eigener Anschauung, das oftmals weder objektive, noch entlastende Zeu­gen zugelassen werden. Morgen sind es bereits vier Monate, seit Horst Arnold nicht mehr unter uns weilt. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, um Horst Arnold zu gedenken.

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Piraten – Meinungsfreiheit ade?

Freitag, 26. Oktober 2012

Die Süddeutsche Zeitung hat Stephan Urbach, 32, Mit­glied der Piraten, Raum für einen Artikel gegeben, in dem er mehreren politischen Gruppen merkwürdi­ge An­sichten unterstellt, wozu unter anderem die “Masku­lis­ten” gehören. Das alleine wäre ja noch akzeptabel, er möchte aber, dass diese “Propaganda” von Twitter ge­löscht wird. Sicher ist diese Ansicht eine Einzelmei­nung, aber solche Aussagen schaden mMn der Pira­ten­partei mehr als sie nützt.

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EV gegen Kachelmann-Buch aufgehoben

Freitag, 26. Oktober 2012

Pressekammer des LG Mannheim hebt EV gegen Kachelmann-Buch auf

Damit darf Clauda D. nunmehr Claudia Dinkel genannt werden. Presse­kammer des LG Mannheim hebt EV gegen Kachelmann-Buch auf

Wie BuchMarkt eben vom Landgericht Mannheim erfuhr, hat dessen Pressekammer in einer spektakulären Entscheidung seine eigene Einstweilige Verfügung vom 10. Oktober 2012 gegen den Heyne Verlag und gegen Jörg und Miriam Kachelmann aufgehoben.

Damit darf Clauda D. nunmehr Claudia Dinkel genannt werden.

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Was Günther Jauch alles egal ist

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Vielleicht könnten wir uns als Mindestanforderung für öffentlich-rechtli­che Moderatoren darauf einigen, dass sie nicht so ahnungslos sein soll­ten wie Hans-Hermann Tiedje. Das Problem ist, dass Günther Jauch selbst diese Latte reißt.[..]

Jauchs Redaktion machte nicht nur den Fehler, den falschen Anwalt von Kachel­manns Beschuldigerin Claudia D. einzublenden. Sie stellte auch die Ergebnisse einer Studie falsch dar, mit der Jauch die Behauptung Kachelmanns widerlegen wollte, dass Falschbeschuldigungen von Frauen in Vergewaltigungsfällen ein weit verbreitetes Problem seien.

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8 Prozent Falschbeschuldigungen sind nur die Spitze des Eisberges

Sonntag, 14. Oktober 2012

Der Focus versucht, die von Jörg Kachelmann in sei­nem Buch Recht und Gerechtigkeit genannten Falsch­beschuldigungszahlen zu verharmlosen. Nach einem Auftritt im Schweizer Fernsehen, bei dem Jörg Ka­chel­mann behauptet habe, die Hauptwaffe der Frau gegen den Mann sei die Falschbeschuldigung, macht der Focus daraus eine Verhöhnung der Opfer. Besonders betroffen seien jene Frauen, die Gewalt durch Männer erlitten haben. Ein Kriminologe bezichtigt in einem anderen Beitrag des Focus Jörg Kachel­mann des Selbstmitleids. Während sich Frauen demnach stets als Opfer betrach­ten dürfen, steht dieses Recht Männern nicht zu, auch wenn sie es tatsächlich sind.

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Landtags-Streit um Justizirrtum von Horst Arnold

Samstag, 29. September 2012

Drei Monate sind mittlerweile nach dem Tod von Horst Arnold vergangen, wie Amy erst heute morgen in diesem Blog schrieb. Kürzlich hat sich der hessi­sche Landtag mit dem Unrechtsurteil beschäftigt. Weil mir ob dieser Tragödie immer noch die rechten Worte fehlen, kommentiere ich kurz und bündig den Artikel von hr online.

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In Gedenken an Horst Arnold

Freitag, 13. Juli 2012

Beerdigung von Horst Arnold am 13.07.2012

Vergewaltigungsprozess: “Opfer” festgenommen

Donnerstag, 19. Januar 2012

In einem Vergewaltigungsprozeß vor dem Landge­richt Coburg wird ein Angeklagter ohne Wenn und Aber freigesprochen. Obwohl der Staatsanwalt wie­derholt das “Opfer” gefragt hatte, ob sie bei ihrer Aus­sage bleiben würde, änderte die Frau ihre Aussage nicht. Für den Angeklagten – der 10 Monate in Unter­su­chungshaft gesessen hatte – wendete sich das Blatt erst, nachdem ein Mann in einer anderen Stadt bei der Polizei Anzeige erstattet hatte. Dieser war ebenfalls von der gleichen Frau mittels eines Verge­waltigungsvorwurfes bedroht worden.

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Gewalt ist weltweit rückläufig

Sonntag, 04. Dezember 2011

Die Gewalt in der Welt ist rückläufig, das behauptet zumindest der Evolutionspsychologe Steven Pinker. Die Taz hat ein Interview mit dem Herrn geführt, welches ich persönlich etwas verwirrend finde, auch wegen der behaupteten Daten. Positiv kann hervor gehoben werden, das (häusliche) Gewalt gegen Frauen nicht erwähnt wurde. Allerdings hat sich Pinker speziell auf die physische Gewalt bezogen und insbesondere auf die rückläufigen Zahlen durch weniger Kriege.

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Sexuelle Gewalt – Sagt sie die Wahrheit?

Dienstag, 30. August 2011

Debatte sexuelle Gewalt – Sagt sie die Wahrheit?
Vergewaltigung gilt nicht mehr als Kavaliersdelikt. Doch vor Gericht wer­den mutmaßliche Opfer oft wie mut­maß­li­che Täter behandelt. Es fehlt an Sensibilität.[..] Und noch et­was werden viele Frauen nach den Promi-Pro­zes­sen im Kopf haben: Ob ein Täter verurteilt wird, bleibt fraglich. Wie eine von der EU in Auf­trag gegebene Studie der Lon­do­ner Me­tro­po­li­tan-Universität von 2009 zeigt, werden nur 13 Pro­zent der in Deutschland an­ge­zeig­ten Vergewaltiger ver­ur­teilt. Das Bun­des­fa­mi­lien­mi­nis­te­ri­um spricht sogar nur von 5 Prozent, die Dun­kel­zif­fer beträgt demnach 95 Pro­zent. Und Falsch­be­schul­di­gun­gen? Gibt es laut Studie nur 3 Pro­zent. TAZ

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Femokratie News 237-2011

Donnerstag, 25. August 2011

Sexistische, mächtige Männer wie DSK – Die neue Ri­si­ko­grup­pe
Die Staatsanwaltschaft in New York hat beantragt, das Verfahren gegen Dominique Strauss-Kahn einzustellen. Für Feministinnen ist das keine schlechte Nach­richt. TAZ

Verfahren eingestellt. Because he Kahn?
Staatsanwalt Cyrus Vance beantragte gestern in New York die Ein­stel­lung des Prozesses, und es kann damit gerechnet werden, dass dem An­trag nach­ge­kom­men wird. Die Hauptintention bei der Beantragung der Ver­fah­rens­ein­stel­lung liegt dabei darin, dass Vance von einem “erfolglosen” Pro­zess ge­gen Strauss-Kahn ausgeht. Somit geht es hier auch mal wieder vor allem um Mo­ti­va­tio­nen der beruflichen Reputation. Und: Es wird eben dann nicht zu einer Über­prü­fung der Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fe kommen. der Freitag

  • Die Mädchenmannschaft hat dem vorherigen Beitrag der TAZ, geschieben von Ines Kappert, widersprochen. Diese Tatsache an sich wäre noch keine Extra Er­wäh­nung wert. Im ersten Kommentar schreibt allerdings jemand, warum er den Beitrag für grob un­rich­tig hält und verlinkt auf den 25-sei­ti­gen Antrag der New Yor­ker Staats­an­walt­schaft.

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Femokratie News 216-2011

Donnerstag, 04. August 2011

Freispruch im Missbrauchsprozess
Der heute 40-jährige Angeklagte soll 1999 das damals 15-jährige Mäd­chen sexuell genötigt und vergewaltigt haben. Bereits damals wurde ge­gen ihn er­mit­telt, das Verfahren wurde allerdings eingestellt. 2009 erhob das mutmaßliche Opfer erneut Anzeige und bekräftigte auch im Prozess die Vor­wür­fe: Sie könne sich an alles erinnern. Allerdings kamen Zweifel an ihrer Aus­sa­ge auf, da sie sich in Widersprüche verstrickte. Ebenso machten eine Nach­ba­rin und die Mutter des mut­maß­li­chen Opfers unpräzise, sich teilweise wider­spre­chen­de An­ga­ben. Anwalt-Strafverteidiger.de und aus dem Mindener Tageblatt [..] Über­ra­schend offenbarte die Staats­an­wältin nach der Aussage Zweifel an ihrer Haupt­be­las­tungs­zeu­gin und bekundete, dass es laut Akten der Staatsanwaltschaft in der Vergangenheit Ermittlungen we­gen Betrugsverdachts gegen die Zeugin gegeben hatte.

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Femokratie News 212-2011

Sonntag, 31. Juli 2011

Marsch der Schlampen – Emanzipation ist anders
Am 13. August gehen in Deutschland die Schlampen auf die Straße. Der sogenannte Slutwalk, eine Demonstration gegen sexualisierte Gewalt und Vergewal­ti­gungs­ver­harm­lo­sun­gen hat sich zu einer Eman­zi­pa­tions­be­we­gung gemausert. Aber die hat eines nicht bedacht: Die Männer.[..] Wollen wir aber eine moderne Befreiung von überkommenen Ansichten, müssen wir die Män­ner mit­neh­men. Es gibt viele unter ihnen, die bereit sind für ihre eigene Eman­zi­pa­tion. Wir müssen sie ernst nehmen, sie mit einbeziehen anstatt sie zu notgeilen Verbrechern zu stilisieren und ihnen das rationale Denkvermögen abzusprechen. Cicero

  • Ich gebe zu, den FemokratieBlog in einem Beitrag eines größeren Magazin verlinkt zu sehen, hat schon etwas für sich. Na ja – mühsam ernährt sich das Eich­hörn­chen. Davon ab­ge­se­hen, den Beitrag hätte ich sowieso verlinkt, schließlich werden dort etliche Klischees bedient, die anscheinend nicht aus­zu­räu­men sind.

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Femokratie News 207-2011

Dienstag, 26. Juli 2011

Wir schützen unsere Freiheit nicht, indem wir sie abschaffen
Es ist wirklich unglaublich: Die CDU/CSU-Fraktion nutzt die Anschläge in Norwegen aus und instrumentalisiert die Opfer von Oslo und Utøya für ihre sinnlose Forderung nach mehr Überwachung der gesamten Gesellschaft. Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU im Bundestag, Hans-Peter Uhl, fordert heute öffentlich mit Verweis auf Norwegen die Wiedereinführung einer Kommunikations-Vorratsdatenspeicherung, also dass von allen Menschen ohne irgendeinen Verdacht pauschal und auf Vorrat (sprich ins Blaue hinein) gespeichert werden solle, wer mit wem telefoniert, SMS oder E-Mail schreibt, wo man sich dabei befindet und wer mit welcher IP-Adresse im Netz surft. Netzpolitik

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Femokratie News 206-2011

Montag, 25. Juli 2011

“Lindenstraße” entdeckt die ausgegrenzten Väter
Die “Lindenstraße” gilt unter den deutschen TV-Serien als Speerspitze der volkspädagogischen politischen Korrektheit. Deshalb dauerte es vermutlich 22 Jahre nach der Gründung des “Väteraufbruchs für Kinder”, bis sie sich des Themas der von raffinierten Müttern skrupellos ausgegrenzten Vätern annahm – neben der Jungenkrise dem wohl bekanntesten Problemfeld der Männerbewegung. Der ausgegrenzte Vater der “Lindenstraße” ist mit Klaus Beimer Hauptfigur und Sympathieträger der Serie. Arne Hoffmann

Kümmert sich in diesem Land eigentlich mal irgendjemand um Väter?
[..] Um alle Randgruppen kümmert man sich, aber um Väter kümmert sich der Staat und die Gesellschaft doch überhaupt nicht. Dabei sind es die Väter, die die Haupt­last der Versorgung von Familien tragen, die im Trennungsfall bis aufs Kno­chen­mark ausgebeutet, mit Kindesentzug bestraft und zusätzlich in jeder ­erdenklichen Art und Weise diskriminiert, genötigt und ausgebeutet werden. WGvdL.­com

  • Vielleicht ist oben stehendes die Antwort darauf? Mal im Ernst: steter Tropfen höhlt den Stein…

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Vergewaltigungen und “Slut walk”

Mittwoch, 20. Juli 2011

Was haben Vergewaltigung undSlut walkge­mein­sam? Frauen pro­tes­tieren bei “Slut walk” für ihr Recht, mit leichter Bekleidung herumzu­lau­fen, die aber kei­nes­falls zu Be­läs­ti­gun­gen von Männern ani­mie­ren soll. Durch ihre aufreizende Kleidung gehen Fra­uen davon aus, das Män­ner dieses als Auf­for­de­rung zu Sex ver­ste­hen und durch Verweigerung ih­rer­seits mas­sen­haft Ver­ge­wal­ti­gun­gen passieren. Der Frei­tag hat da­zu einen ausführlichen Be­richt ver­fasst.

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Femokratie News 200-2011 (1)

Dienstag, 19. Juli 2011

Dafür haben „wir“ Frauen gekämpft?
Es war eine heiße Zeit, damals, als die Frauen kämpferisch und mit Wut im Bauch für ihre Rechte eintraten. Kein Wunder, wenn es dann auch hieß „mein Bauch gehört mir!“ Ja, gut, das Bauchgefühl und so, das kann jeder subjektiv für sich beanspruchen. Aber wenn darin ein Kind wächst, ist das dann wirklich ganz allei­ne Mamas Sache? Womöglich müssen wir uns der De­bat­te um die Abtreibung unter neuem Vorzeichen nach vier Jahrzehnten mal wieder stellen. Wo­mög­lich gelten un­­ter neuen Bedingungen auch neue Ar­gu­men­te? Wo­mög­lich kom­men wir der Gleichberechtigung von Mann und Frau noch ein biß­chen näher, wenn wir mutig die Gleichberechtigung von Mutter und Vater vo­ran­brin­gen. Auch und ge­ra­de in so einer schwierigen Debatte wie der Abtreibung eines un­ge­bo­re­nen Kin­des. Ge­schlech­ter- De­mo­kra­tie

Militärsoziologin über Soldatinnen – “Männer profitieren von den Frauen”
Militärsoziologin Maja Apelt hält die Integration von Frau­en in die Truppe für gelungen. Hinsichtlich der physischen Belastung im Kampfeinsatz sieht sie die Soldatinnen in keinster Weise im Nachteil. TAZ

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Femokratie News 199-2011 (1)

Montag, 18. Juli 2011

Rechte für Väter – Mehr als nur ein „Sonntagspapa“
Immer mehr Väter wollen sich kümmern und fordern dieses Recht auch ein. Der Verein „Väteraufbruch“ arbeitet seit 20 Jahren dafür, dass die zahlreichen ge­setz­li­chen Veränderungen auch in der Praxis be­rück­sich­tigt werden.[..] Der Kölner Kreisverband des Vereins „Väteraufbruch für Kinder“ lädt am Mitt­woch, 20. Juli, 17 Uhr zu einer Fachtagung im Landschaftsverband Rhein­land (Horion-Haus), Hermann-Pünder-Str. 1 in Deutz. Dem Thema „Umgang si­cher­stel­len –Vaterlosigkeit verhindern“ widmen sich mehrere Referenten. ksta

“Als könnten nur Krippen das Wohl von Kleinst­kin­dern steuern”
Bayerns Familienministerin Haderthauer pocht auf das Betreuungsgeld · Das ab 2013 geplante Betreuungsgeld soll Eltern erlauben, zeitweise im Job zu pau­sie­ren, um ihr Kind betreuen zu können. Gegner plädieren für die Ganztagsbetreuung in Kitas. Davon hält Christine Haderthauer (CSU) wenig: Die früh­kind­li­che Bindung an die Eltern sei Grundlage für die spätere Bildung. dradio

  • Irgendwie ist das aber nicht feminismuskonform ;-)

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