Schülerinnen sollten wegen Asylbewerber keine Miniröcke tragen

50iger Jahre Mode SchulmaedchenJahrelang haben Feministinnen für die Befreiung der Frauen gekämpft und nun sollen Schulmädchen in einem Dorf in Bayern, modisch wieder zurück in die 50-iger Jahre – wegen islamischer Asylbewerber. Haben sich Feministinnen die multikulturelle Berei­cherung so vorgestellt? Oder sehen Multikultiförderer islamische Männer als Tiere an, also als Menschen 2. Klasse, die nichts anderes zu tun haben, als Schul­mädchen in Miniröcken zu  vergewaltigen?

Zu dieser Schlussfolgerung muss man kommen, wenn man das allgemeine Elternrundschreiben der Schuldleitung liest. Wörtlich heißt es in dem Elternbrief: „Die syrischen Bürger sind mehrheitlich Muslime und sprechen arabisch. Die Asylbewerber sind von ihrer eigenen Kultur geprägt. Da unsere Schule in direkter Nachbarschaft ist, sollte eine zurückhaltende Alltagskleidung angemessen sein, um Diskrepanzen zu vermeiden. Durchsichtige Tops oder Blusen, kurze Shorts oder Miniröcke könnten zu Mißverständnissen führen.“ Elternbrief

Sollte es nur um Missverständnisse gehen, kann man diese ja aufklären und alles so lassen, wie es ist. Oder befürchtet die Schulleitung doch Schlimmeres? Sind die Mädchen etwa gefährdet, wenn sie weiter so herum laufen, wie bisher? Die Schulleitung schreibt weiter, es würden ungefähr 200 Flüchtlinge kommen, darunter viele Familien. Viele Familien bedeutet, dass nicht nur Familien, sondern auch viele junge Männer kommen werden. Ob die gefährlich sind, wenn Mädels Miniröcke tragen, wird sich wohl heraus stellen müssen.

Wegen islamischer Asylbewerber: Schule untersagt Miniröcke

PASSAU. Weil die Turnhalle eines Gymnasiums im bayerischen Pocking in eine Notunterkunft für moslemische Asylbewerber umgewandelt wird, sollen die dortigen Schülerinnen künftig keine kurzen Röcke mehr tragen.[..] Junge Freiheit

Eine weitere Schule empfiehlt Schülerinnen, keine Miniröcke oder kurze Hosen zu tragen.

Nächster Minirockerlaß
Schule: Kurze Hosen provozieren Asylbewerber

BERLIN. Trotz vorhergesagter Temperaturen von über 30 Grad – die Tage des Minirocks scheinen gezählt in Deutschland. Grund dafür ist die nicht abebbende Flüchtlingswelle. Nach dem Fall eines Gymnasiums bei Passau hat nun auch ein Direktor in Brandenburg seine Schülerinnen aufgefordert, keine kurzen Hosen oder Miniröcke zu tragen, weil in der Turnhalle Asylbewerber untergebracht sind.[..]

„Blicke junger Mädchen könnten falsch gedeutet werden“

Reinkensmeier, an dessen Schule mehrheitlich Mädchen unterrichtet werden, rechtfertigte die Verhaltensregeln laut dem Lokalblatt damit, daß auch Urlauber sich im Ausland den gängigen Regeln des Landes anpassen müßten. „Wenn man die Sprache nicht versteht, könnten Blicke junger Mädchen im Umfeld der Unterkunft und bestimmte Gesten von einigen männlichen Asylbewerbern falsch gedeutet werden“, warnte er.[..] Junge Freiheit

Kommt nach dem Kopftuchverbot irgendwann vielleicht die Kopftuchpflicht? Komisch ist aber schon, dass Kinder sich zwar im Sexualkundeunterricht körperlich an teilweise intimen Stellen anfassen dürfen sollen, aber bei der Kleidung wird verlangt, dass diese konservativ ausgelegt wird.

Aber solange die Mädels noch keine Burka tragen müssen, ist ja alles halb so schlimm. Im übrigen, im Afghanistan der 60er Jahre waren Schulmädchen wie im Westen gekleidet, wie nebenstehendes Bild beweist. Dieses und weitere interessante Bilder habe ich auf der Homepage von denverpost.com gefunden (Zum vergrößern, bitte Bild anklicken).

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5 Kommentare.

  1. „rechtfertigte die Verhaltensregeln laut dem Lokalblatt damit, daß auch Urlauber sich im Ausland den gängigen Regeln des Landes anpassen müßten.“

    Sollte das nicht eher die Argumentation für die andere Richtung sein?

    Also, wer kommt da zu wem?
    Zwar nicht in Urlaub, aber eben in ein anderes Land mit bestimmten Regeln?

  2. Tja – was soll man darauf nun antworten. Ohne als Nazi, Mensch mit mangelnder Willkommenskultur oder Ausländerhasser beschimpft zu werden?

    Ich gehe mal eine Ebene höher, jenseits dieser Bereicherung, welche an eine sich selbst kastrierende Selbstzensur mit vorauseilendem Gehorsam gemahnt:

    – Sankt Martinstag ist ein Laternenumzug
    – Weihnachtsmärkte werden Winterbasare
    – Burkaschwimmtage Badeanstalten
    – Kruzifikverbote in unseren Schulen
    – Kein Schweinefleisch für Kinder

    Muss man noch weiter schreiben, oder holt einen die Realität langsam, aber sicher ein?

    Früher, als man noch um die eigene Kultur kämpfte, da bekam man Rückendeckung
    Heute. wo man im Nahverkehr niemanden mehr versteht, da wird man beschimpft

    Angefangen von mangelnder Willkommenskultur, nicht enden wollend bei Generationsbeschämung. Und unser Bundes-Pfarrer Gauck macht da munter mit!

    In der Biologie gibt es den Begriff der Assimiilationsfähigkeit, die prozentual an einer maximalen Grenze von 10 Prozent endet.

    In der Politik gibt es das Wortt Fremdenhass, welches in seiner Selbstbeschämung durch Gutmenschen nicht enden möchte.

    Keine gute Entwicklung!

  3. Tja… wo waren denn die deutschen Jungen und Männer, die sich mit den Mädchen und Frauen solidarisieren und Röcke trugen, um Zuwanderern zu zeigen, dass wir ein freies und gleichberechtigtes Land sind, anstatt zu freizügige Kleidung zu verbieten? Da habe die türkischen und französischen Jungs mehr Solidarität für ihre Frauen gezeigt, als sie sich zum Protest Röcke anzogen. Das zeigt, deutschen Männern sind Frauenrechte scheißegal. Hauptsache sie sehen paar Frauen im Miniröcken.

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