Niemand findet das Betreuungsgeld gut

Mit welcher Dreistigkeit feministisch indoktrinierte Medien Behauptungen aufstellen, die schon deshalb nicht stimmen können, weil Menschen nun mal unterschiedlich sind, ist einfach unglaublich. Der Spiegel muss sogar Franz-Josef Strauss aus der Mottenkiste bemühen, um Kristina Schröder bloß zustellen.

Die CDU gibt sich emanzipatorisch – mit Ausnahme Schröders
Die Blockadeministerin

Niemand findet das Betreuungsgeld gut – bis auf die CSU, ein paar CDU-Männer und Familienministerin Kristina Schröder. An dieser Stelle müssen die Christsozialen die Herdprämie befürworten, schließlich geht es um einen Kulturkampf: Was ist gut für eine Familie? Sollte eine Mutter arbeiten? Und wenn ja, ab welchem Alter des Kindes? Selbst in der CDU, Schröders politischer Heimat, sagen inzwischen viele: Ja, Frauen sollen arbeiten, auch Mütter. Und nein, Kitas schaden Kindern nicht. Nur die Frauen- und Familienministerin will davon nichts wissen. Statt das Geld fürs Betreuungsgeld in den dringend nötigen Kita-Ausbau zu stecken, verteidigt sie die Herdprämie als „Wahlfreiheit“. TAZ

Ein typischer Simone Schmollack Beitrag. Statt sich darüber auszulassen, dass vielen Familien mittlerweile gar nichts anderes mehr übrig bleibt und beide Elternteile auf Grund der desolaten Politik arbeiten müssen, wird der Fokus auf die angeblich dringend benötigten Krippenplätze gelegt. Der Sozialismus lässt grüßen.

CSU und Betreuungsgeld
Franz Josef Strauß lässt grüßen

Die CSU hält vehement am Betreuungsgeld fest. Gegen alle Widerstände, auch im Unionslager. Rechtzeitig zum CDU-Parteitag machte Bayerns Sozialministerin Haderthauer deutlich, dass die Herdprämie in Wirklichkeit ein Anti-Kita-Programm ist.

[..]Das Betreuungsgeld ist ein reines Anti- Kita-Programm. Und damit verortet sich die CSU fest in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts. Da werden diffuse Ängste vor staatlicher Erziehung bedient – von den Christsozialen als Wahlfreiheit ummäntelt. Spiegel

Was allerdings noch gar nicht bedacht wurde: soll das Betreuungsgeld bei Hartz IV.-lern angerechnet werden? Was ist mit den Alleinerziehenden? Wird das Geld beim Unterhalt berücksichtigt? Fragen über Fragen.

Betreuungsgeld
CDU-Frauen empört über Vorstoß der CSU-Schwestern

Das Betreuungsgeld spaltet die Frauen der Union: In der CDU sehen sie den Vorstoß der CSU als eine Art Anti-Kita-Programm – und schmettern den Vorschlag als realitätsfern ab. Auf dem Parteitag in Leipzig sorgt das Thema auch hinter den Kulissen für Zoff. Spiegel

Man sollte mal die Mütter in der CDU/CSU fragen, ob die alle ihre Kinder spätestens ab dem 1. Lebensjahr freudig abgegeben haben, um Karriere zu machen. Es geht so nebenbei anscheinend auch noch um die Rentengerechtigkeit von Müttern. Was Kinder davon halten, wenn sie von Fremden statt von einem Elternteil – zumindest in den ersten 3 Jahren – betreut werden, interessiert allerdings niemanden. Im Sinne der Kinder kann es sowieso keine Gerechtigkeit geben.

Kommentar schreiben

6 Kommentare.

  1. Wie sagte Ursula von der Leyen so schön: „Ja, denkt denn niemand an die Kinder?“
    Anscheinend nicht!
    Sind das alles DINKS (Double Income, NO Kids)?
    Oder, wenn denn Mütter, was für welche?

    Mit den Müttern, nach denen auch verwundete Sodaten in wohl allen Kriegen schrien, haben sie jedenfalls sicher nicht viel gemeinsam!

  2. Wer es bis dato im „aufgeklärten“Bürgertum noch nicht glaubte, nun muss es zur Kenntnis nehmen: Berichterstattung war einmal, Propaganda ist heute. Nicht einmal die als bürgerlich verschrieene FAZ macht da eine Ausnahme.

    Wer eine differenzierte Berichterstattung sucht, landet zwangsläufig bei den ungeliebten „Schmuddeklindern“ der Presselandschaft, die, gerechtfretigt oder auch nicht, sogleich den Rechtspopulisten- und extremen zugeordnet wird.

    Das auch dieser Mangel in der „demokratischer“ Presselandschaft zum Erfolg jener Schmuddeklinder beachtliches leistet, will dem femiinfizierten Medienmogulen nicht in den Sinn. Entweder weil sie es so wünschen (undemokratisch), weil sie zu dämlich sind (gefährlich) oder weil sie in erster Linie allein an Auflagen und Annoncen denken (verbrecherisch).

    Es ist zum Kotzen in diesem Lande

  3. Interessant ist, daß in unserem Bekanntenkreis in einer wohlhabenden kleinen Stadt mit ganz vielen GrünInnen Wählern alle Mütter bestenfalls Teilzeit arbeiten.
    und keine hat Bock auf mehr.

  4. Außer: Birgit Kelle, freie Journalistin, Mutter von vier Kindern, Befürworterin des Betreuungsgeldes:

    am Montag, 21. November 2011:

    „hart aber fair“: Die Betreuungslüge – wenn Kinderwunsch auf Politik trifft!

    Warum versagt der Staat beim Ausbau der Kitaplätze? Und warum belohnt er die Kinderbetreuung zu Hause? Geht es den Parteien wirklich um Gerechtigkeit? Oder um einen Glaubenskrieg auf dem Rücken verzweifelter Eltern?

    Frank Plasberg diskutiert das Thema u. a. mit diesen Gästen:

    – Christine Haderthauer, CSU, Familien- und Sozialministerin, Mutter von zwei Kindern

    – Cem Özdemir, B’90/Grüne, Bundesvorsitzender, ausgebildeter Erzieher und Sozialpädagoge, Vater von zwei Kindern

    – Gesine Cukrowski, Schauspielerin, Mutter einer 10-jährigen Tochter, Vorsitzende der Stiftung „Projekt Findelbaby“

    – Birgit Kelle, freie Journalistin, Mutter von vier Kindern, Befürworterin des Betreuungsgeldes, Vorsitzende des Vereins „Frau 2000plus e.V.“ und Member of the Board der New Women For Europe (NWFE)

    – Johannes Haneke, Unternehmer, Vater von fünf Kindern

  5. Eine berechtigte Frage von B. Kelle in der Diskussion war:
    „Wenn sich jemand einen jungen Hund anschafft, warum gibt er ihn dann nicht gleich weg zur Betreuung an jemand Anderen?“

    Genau das ist es, was die Politik von den Müttern UND Vätern fordert, unterstützt und fördert, Kinder in die Krippe zu geben. Da gibt es Eltern, die geben ihre Kinder nach 4 Monaten in die Krippe, mit der Begründung, Kinder brauchen andere Kinder. Was aber lernen diese Kinder von anderen Kindern?
    Meine Frage: „Warum hat man sich den „Hund“ angeschafft?“

    Das Betreuungsgeld (viel zu wenig mit 100 bzw 150 €) wirkt gegen diese Entwicklung der Politik, und belohnt diese Eltern, die das Kind ohne teuren staatlichen Einfluss der Erziehung selbst betreuen. Das kann doch für die Medien nicht so schwer zu verstehen sein.

    JEDER sollte die Freiheit haben, seine Kinder so großziehen wie er selbst für richtig hält, ob mit Betreuung oder ohne.

    Eine Frage hat mir bei dieser Diskussion noch gefehlt.
    Wer von den Anwesenden inkl. Plasberg hat in seiner Kindheit der ab 3 jährigen einen Kiga (8-12 Uhr), Kita (8-16), ab 1 einjährige eine Krabbelgruppe (8-? Uhr) besucht?

    Ich habe mal im eigenen Bekanntenkreis herum gefragt, niemand !!!
    Also alle die dort in der Diskussionsrunde gesessen sind, und wie von der Politik erwünscht wird, dass Kinder in die Kita gehen sind also „Unterentwickelt“ weil sie keinen Kita besucht haben. Jedoch jede wie Herr Özdemir, die sind dann „besser entwickelt“ und nur daher die tolle Karriere gemacht hat?

    Jene Eltern die beide vor der Geburt des Kindes Vollzeit arbeiten gingen, wegen ihrer Karriere werden es auch weiter machen, und ist auch ihr gutes Recht, ihre Kinder in Kitas zu stecken und Fremderziehen zu lassen.
    Aber anderen Eltern vorzuschreiben, Fremderziehung ist gut und diese Eltern müssen das auch so durchführen, ist falsch und schädlich für die betroffenen Kinder. Was lernen Kinder von Kindern? Soziales Verhalten? Nicht mal das lernen sie, denn wenn die Grundlagen fehlen, wie bei jedem erlernten Beruf (Lehre, Uni) kann man nicht darauf weiter aufbauen, dass ist dann für immer verloren für die Arbeitswelt!

  6. Es zeigt sich doch erneut wie die Medien Politik machen, und die öffentliche Wahrnehmung verzerren.
    Es rächt sich einfach, dass circa 75% der deutschen Medien politisch rotgrün nahe stehen, sprich männerfeindlich sind.

    http://ef-magazin.de/2011/08/17/3138-medienmacht-die-vierte-gewalt-ist-erste-gewalt

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>