Neue Wege für Jungs – Newsletter 3

Coole Jungs sind fit im Haushalt! Anleitung zur Durchführung eines Haushaltsparcours’

Mit dem neuen Haushaltsparcours von NEUE WEGE FÜR JUNGS – bestehend aus verschiedenen, leicht einsetzbaren Aufgaben aus dem Haushaltsbereich – sollen Jungen „den Haushalt“ aktiv kennenlernen und dabei zusammen mit anderen Jungen entdecken, dass „Bügeln und Kochen“ auch Spaß machen kann – obwohl vieles nicht ganz so einfach ist, wie sie vielleicht dachten. Der Haushaltsparcours ist eine schöne Idee für einen Projekttag in Schule oder Jugendzentrum [mehr]

Materialien des NEUE WEGE FÜR JUNGS-MedienSets im kostenlosen Download

Speziell für den Einsatz in der Schule und in der Jugendarbeit hat NEUE WEGE FÜR JUNGS ein didaktisches MedienSet konzipiert. Es enthält leicht einsetzbare Arbeitsblätter, Folien und Broschüren für eine geschlechterbezogene Berufs- und Lebensplanung von Jungen der Klassen 5 bis 10. Die Materialien können Sie ab sofort auch kostenlos herunterladen [mehr]

NEUE WEGE FÜR JUNGS auf dem WoMenPower Kongress 2009 in Hannover

Der Fachkongress WoMenPower findet in diesem Jahr zum 6. Mal im Rahmen der Hannovermesse statt. Am 24. April geht es um das Thema „Karrieren in Zeiten der Globalisierung“. NEUE WEGE FÜR JUNGS ist mit einem Stand im Eingangsfoyer vertreten. Der wissenschaftliche Fachreferent des Projekts, Miguel Diaz, nimmt an einer Podiumsdiskussion teil zum Thema „Vollzeitjob und Karriere – Wie wollen Männer morgen leben und arbeiten?“

Podium: Barbara David (Commerzbank), Walter Lochmann (ver.di), Volker Baisch (VÄTER e.V.), Marc Gärtner (genderWerk Organisations- und Männlichkeitsforschung) Miguel Díaz (NEUE WEGE FÜR JUNGS), Isabelle Krok (DJI)

Moderation: Kathrin Mahler Walther, Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. [mehr]

NEUE WEGE FÜR JUNGS sammelt Berichte von Jungen zu Jungen-Aktionen am Girls’Day

Schnupperpraktika in sozialen Einrichtungen, Workshops zu den Themen Rollenbilder und Sozialkompetenzen, Haushaltsaktionen oder Betriebsbesichtigungen – die Angebote für Jungen am Girls`Day – Mädchenzukunftstag sind vielfältig. In diesem Jahr können die Jungen zum ersten Mal auf der Internetseite www.respekt-jungs.de von ihren Erlebnissen berichten. Für die Jungen, die die schönsten Berichte einreichen, gibt es hochwertige Preise! [mehr]

Artikel über NEUE WEGE FÜR JUNGS im Magazin „deutsche jugend“

Die Autoren (Anm.: Jürgen Budde und Michael Cremers) geben zunächst einen Einblick in das Projekt „Neue Wege für Jungs“, stellen dann die wichtigsten Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitung dieses Pilotprojekts dar und erörtern anschließend die Situation von Jungen und Mädchen beim Übergang in Ausbildung und Beruf unter Gender-Aspekten. Anschließend wird Jungenarbeit als ein Baustein von geschlechtsbezogener Pädagogik vorgestellt, die den Übergang zwischen Schule und Beruf mit dem Know-how der Jugendarbeit gestalten hilft.

Im Auftrag von Neue Wege für Jungs hat das Forschungsinstitut Dissens e.V. im Jahr 2006 und 2007 unterschiedliche Jungenangebote evaluiert. Dabei wurden ca. 4.000 Jungen, die an Förderangeboten teilnahmen und ca. 550 daran beteiligter Frauen und Männer aus unterschiedlichen Institutionen, wie Schule, Verwaltung, Jungentreffs, mittels standardisierter Fragebögen befragt. Die Ergebnisse können Sie hier (s.u.)  kostenlos herunterladen [mehr]

Wie bewerten Kinder ihre Lehrerinnen und Lehrer?

Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat die Studie „Lehrer im Urteil ihrer Schüler:Ergebnisse einer neuen repräsentativen Schülerbefragung“ vorgelegt. Dabei wurde auch nach geschlechtsspezifischen Unterschieden gefragt [mehr]

Amoklauf in Winnenden: Positionspapier des Deutschen Jugendinstituts

Ein 17-Jähriger erschießt mit der Waffe seines Vaters 15 Menschen und zum Schluss sich selbst. Nicht zum ersten Mal läuft ein bislang unauffälliger, junger Mann aus gut situiertem Umfeld in Deutschland Amok. Zu Amokläufen an Schulen, Opfern und Tätern, der Bedeutung von Computerspielen, Problemlösungsansätzen sowie gesetzgeberischem Bedarf hat die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am DJI (Deutsches Jugendinstitut) ein Positionspapier zusammengestellt [mehr]

Ich habe aus der Email des Newsletter die Projekte heraus gesucht, die aus meiner Sicht entweder fragwürdig oder aber mit Studien verbunden sind. Letztere habe ich selber noch nicht gelesen, aber alleine die Namen Christian Pfeiffer vom KFN und das Deutsche Jugendinstitut (Anita Heiliger) stehen wohl eher für Jungenfeindlichkeit. Zu Dissens e.V. habe ich unten einen Link aus dem gelben Forum eingestellt, damit sich Jene, die in der Thematik noch nicht so bewandert sind, eine Meinung bilden können. In den hier genannten Artikel geht es natürlich um Gender und ihre Perspektiven. Ein neues Wort wurde auch kreiert: WoMenPower. Ob Jungs tatsächlich das „Men“ auf sich beziehen und nicht doch eher Women lesen, sei dahin gestellt. Ich glaube, das sind dann für heute erst einmal genug Informationen.

Link

Neue Wege für Jungs startet Netzwerk zur Berufs- und Lebensplanung.pdf
Veranstaltungen von „Neue Wege für Jungs“ im April 2009
Grafiken zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie
Gender in der Pflege – Expertise der Friedrich-Ebert-Stiftung.pdf
Deutsches Jugendinstitut – Der Amoklauf von Winnenden – Argumente
Gelbes Forum: Strafanzeige gegen Dissens e.V.

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2 Kommentare.

  1. Hallo ChrisTine,

    ich möchte nur mal etwas auf die Punkte

    „Coole Jungs sind fit im Haushalt!“ und die Infoseiten zu „Neue Wege für Jungs“ eingehen.

    Recht auffällig finde ich auf der Seite zur Aktion „Haushaltsparcour“ das Eröffnungsstatement: „…sollen Jungen „den Haushalt“ aktiv kennenlernen.

    Da frag ich mich, ja wo leben die Jungs denn für gewöhnlich – sollte es auch heute noch immer so sein, dass Mütter ihren Söhnen in der Hinsicht noch gar nichts abverlangen und sie diesbezügl. nach wie vor „verwöhnen“ – Ich jedenfalls habe bisher noch kaum einen Mann (meiner Generation) kennengelernt, der diesbezügl. total unbeholfen ist – egal, ob er’s in der Erziehung vermittelt bekommen hat, oder im Anschluss durch die „harte Schule“, sofern nicht früh verheiratet.

    Ich würde das grundsätzlich nicht so negativ sehen, es kommt vielleicht auf den Blickwinkel an, nämlich als ein Abbau von „Unbeholfenheit“ und somit einer Steigerung von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit – freilich ist fraglich, warum das nicht einfach zunächst als Eigenwert dargestellt wird, sondern einem grösseren Gesamtkontext „untergeordnet“ werden muss. (Erfüllungsgehilfe)

    Lächerlich ist natürlich das ggf. ausgestellte „“Haushaltsüberlebenszertifikat“!!!!!

    Auch würde ich nicht grundsätzlich alles verteufeln, was an Initiativen und Programmen angeboten wird – fraglich ist, ob gleich alles in einem veränderten Berufswahlverhalten münden muss.

    Natürlich ist positiv, die Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten der Jungen zu fördern, schon alleine, damit die sich hier den Mädchen nicht unterlegen fühlen zu müssen.

    Ich denke, man kann hier schon vereinzelte Punkte rausziehen für den eigenen Nutzen, aber nicht unbedingt im Sinne von UvdL.

    „Bonmot “ ist natürlich die Seite zu „Fragen zu neue Wege für Jungs“. Ganz am Ende der ganzen Liste erscheint:

    Und was ist mit den Mädchen?

    Für die gibt es natürlich auch viele tolle Angebote. Alle Informationen finden Sie auf der Internetseite http://www.girls-day.de (zurück zur Übersicht)

    Wären sie doch „fast“ wieder zu kurz gekommen.

    Vielleicht bin ich hier aber auch etwas zu blauäugig. Rest Deines postings dient zur Erweiterung meines Horizonts. danke

  2. “Neue Wege für Jungs” bewegt sich « FemokratieBlog - pingback on 28. März 2009 um 12:56

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