Die Mörderinnen von Nagyrev

Bei den Mörderinnen von Nagyrev handelt es sich um über 50 Frauen aus dem Dorf Nagyrév in Ungarn. Sie vergifteten in den Jahren 1914 bis 1929 hauptsächlich ihre Ehemänner, Verlobten und Familienangehöri­gen. Später töteten sie alle, die ihnen irgendwie unangenehm wurden oder im Weg waren. Selbst untereinander lösten sie Streitigkeiten bald mit Gift.

Alles begann 1914 mit dem Ausbruch des 1. Weltkriegs. Alle Männer des Dorfes wurden eingezogen und mussten an der Front ihren Dienst leisten. So herrschte stetiger Männermangel in dem kleinen Ort. Aber nicht lange, denn vor der Ortschaft wurde ein Kriegsgefangenenlager errichtet und darauf schienen die Frauen des Orts nur gewartet zu haben. Es entbrannte ein regelrechter Wettbewerb unter den Frauen, wer sich die meisten Gefangenen angeln konnte. So wurden die heimkehrenden Ehemänner und Verlobten bald überflüssig, sogar als störend empfunden und mit Hilfe der Hebamme Júlia Fazekas entledigten sich die Frauen ihrer unliebsam gewordenen Männern. Fazekas kochte Fliegenfänger aus, um daraus Arsen zu gewinnen. Und bald standen die Frauen Schlange vor dem Haus der Hebamme, um das begehrte Mittel zu erhalten.[..] WikiMANNia

Soviel zu friedliebenden Frauen. Apropos, die BILD berichtete heute folgendes:

Betäubt! Vergiftet! Erstochen!
So beseitigte die Arzt-Gattin ihren Liebhaber

Bochum – Zuerst betäubte sie ihn, dann griff sie zum Küchenmesser und stach immer wieder zu. So grausam beseitigte Arzt-Gattin Nicole S. (31) ihren Liebhaber – weil ihr Ehemann nichts von der heimlichen Affäre erfah­ren sollte!

Börsenmakler Nicole S. und Markus R. waren seit Längerem ein heimli­ches Liebespaar. Doch als SIE einen kleinen Sohn zur Welt brachte, wurde aus der Liebesbeziehung ein Todesdrama!

Die Krönung ist allerdings folgender Absatz:

[..]Nicole S. hat die Tat gestanden, behauptet aber, sie habe Markus R. im Affekt getötet.[..] BILD

Zuerst gibt sie ein Schlafmittel in ein Getränk, danach spritzt sie Morphium und dann sticht sie mehr als 10 mal auf ihren ehemaligen Liebhaber ein – und dass nennt die Frau dann Affekt? Fast könnte man darüber lachen, wenn der Ausgang nicht so tragisch wäre. Aber vielleicht bekommt sie ja den sogenannten Frauenrabatt.

Frauenrabatt
Frauen werden also für eine vergleichbare Straftat weniger hart bestraft wie ein Mann. Ulrich Vultejus gab zu, allerdings erst nachdem er in den Ruhestand gegangen ist:

„Ich bin in Strafverfahren gegen Frauen immer wieder in Schwierigkeiten geraten und habe mich deshalb jeweils gefragt, welche Strafe würde ich gegen einen Mann bei derselben Anklage verhängen und auf diese Strafe alsdann abzüglich eines ‚Frauenrabatts‘ erkannt. […]
Ein Frauenrabatt ist gerechtfertigt, weil es Frauen im Leben schwerer ha­ben und Strafen deshalb bei ihnen härter wirken.“[..] WikiMANNia

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1 Kommentare.

  1. Frauen sollten generell nicht so hart bestraft werden, weil sie noch nicht so hoch entwickelt sind, wie männer und generell emotioneller sind. Dadurch sind sie nur bedingt zurechnungsfähig. Durch die natürlichen hormonschwankungen sind sie nicht immer „Frau“ der Lage und reagieren je nach Situation meistens falsch.
    Wie sagte bereits Nietsche: “ Der Mann will GEFAHR und SPIEL; die Frau bietet ihm beides…

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