Leise (gewidmet misshandelten Kindern)

Es fällt anscheinend auch immer mehr jungen Leuten auf, das in unserem Staat et­was nicht stimmt. Lei­der ha­ben die­se noch nicht den Durch­blick, was Ju­gend­äm­ter für Leid über un­se­re Kin­der brin­gen. Da Er­wach­se­nen die­se Fä­hig­keit eben­falls fehlt, soll­te man das Vi­deo un­ter die­sem Blick­win­kel be­trach­ten.

In der Youtube-Beschreibung steht:

PlayMateJulchen07
Wie viele Babys und Kleinkinder sollen noch sterben, nur weil das Ju­gend­amt weg schaut und der Staat nichts tut!

Dem kann ich so nicht zustimmen.

  1. Waren Jugendämter in einigen Fällen involviert und konnten trotzdem die Tötung der Kinder nicht verhindern
  2. Gibt es kaum genügend ausgebildete Jugendamtsmitarbeiter

Da die Zahl der aufgedeckten Kindestötungen kontinuierlich steigt, stellt sich eher die Fra­ge, was man im Vor­feld adä­quat da­ge­gen un­ter­nehm­en kann. Blind­wü­ti­ger Ak­tio­nis­mus, wie ihn vie­le Ju­gend­äm­ter an den Tag le­gen, hat noch nie­man­dem ge­hol­fen, sie­he auch Ju­gend­äm­ter – bru­tal und rück­sichts­los oder klickt ein­fach bei den Schlag­wör­tern „Ju­gend­amt“ an.

Dass das Leid der Kinder viel früher anfängt, auch bedingt durch die Ausgrenzung der Vä­ter, Groß­el­tern und sons­ti­ger Fa­mi­lien­an­ge­hö­ri­ger, was aktiv von Ju­gend­äm­tern un­ter­stützt wird, muss eben­so er­wähnt wer­den. Des­halb hat agens e.V. die Ak­tion „400“ ge­star­tet, wel­che ih­ren vor­läu­fi­gen Hö­he­punkt am 17. Juli 2011 in Ber­lin am Pa­ri­ser Platz fin­det. Mehr Informationen

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