„Leben hat Gewicht“

Angebote vernetzen und Betroffene früh ansprechen

Vor gut einem Jahr startete die Initiative „Leben hat Gewicht“, um die Öffentlichkeit für das Thema Essstörungen zu sensibilisieren und ein Signal gegen ein unnatürliches und ungesundes Körperideal zu setzen.

Ein weiteres Ziel ist, Angebote der Prävention, Beratung und Therapie besser zu vernetzen und den fachlichen Dialog zum Thema Essstörungen zu verstärken. Dazu treffen sich ab heute 150 Expertinnen und Experten in Berlin (12. und 13. Februar).

[..]Der Kinder- und Jugendsurvey des Robert-Koch-Instituts belegt, dass jeder 5. Jugendliche in Deutschland – in den meisten Fällen sind es Mädchen und junge Frauen – bereits Symptome einer Essstörung bzw. eines gestörten Essverhaltens aufweist. 56 Prozent der 13-14 Jährigen wären gerne dünner. [mehr]

Kommentar
Für mich hat das mal wieder einen schalen Beigeschmack, obwohl die Problematik mit Sicherheit nicht zu unterschätzen ist. Wie immer, wenn Mädchen und Frauen besonders betroffen sind, frage ich mich direkt, was in anderen Bereichen unternommen wird, wo z.B. Jungen (Bildung), Männer (Zwangsdienst) und Väter (Sorgerecht) besonders betroffen sind. Desweiteren taucht mal wieder das Robert-Koch-Institut bei der Problematik von Mädchen und Frauen auf. Dazu hatte ich bereits am 01.11.2008 einen längeren Beitrag geschrieben, ihr findet ihn [hier]
Nachtrag
Die Initiative „Leben hat Gewicht“ wird u.a. von Alice Schwarzer unterstützt. Möge sich jeder seinen Teil denken…

Links
IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung
Leben hat Gewicht – gemeinsam gegen den Schlankheitswahn
Ermutigende Signale für die Umsetzung der Initiative IN FORM

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