Kindersklaven in Haiti von Frauen missbraucht

Kindesmissbrauchende Frauen – eines der letzten großen Tabus unserer Zeit. Weder Politik, noch Medien berichten darüber in nennenswertem Ausmaß. In­fol­ge­des­sen muss man RTL fast schon dankbar dafür sein, das sie dieses Thema auf­ge­grif­fen haben. Das eingestellte Video ist in der Tat erschreckend und widerlegt (nicht erst seit heute) die Behauptung, das Frauen empathischere Menschen seien.

Wegen den in den nächsten Tagen und Wochen stattfindenden Aufrufe zu Spenden für Japan habe ich deswegen folgende Bitte: macht Euch vorher schlau und schaut genau hin, welcher Verein sich (verdeckt) nur für Frauen einsetzt. Dieses Geld wird jenen Institutionen vorenthalten – die sich für alle Menschen – ungeachtet ihres Geschlechts einsetzen.

Was die im Film angeprangerten Taten betrifft, mag ich mir kein Urteil darüber er­lau­ben. Wir sind nicht vor Ort und können die Verhältnisse nicht wirklich beurteilen. Ich prangere alleine die Hilfsorganisationen an, die Frauen als allein selig­ma­chen­de Wesen darstellen und damit die Männerdiskriminierung begründen und voran trei­ben.

Zum Thema „Erdbeben in Haiti“ und der dort stattgefundenen Männer­dis­kri­mi­nie­rung habe ich mehrere Beiträge geschrieben, die man unter dem Stich­wort „Haiti“ hier im Überblick finden kann. Frauen wurden während dieser Katastrophe in jeder Hinsicht bevorzugt. Sie seien die sozialeren, vernünftigeren Menschen, die unter jedweden Um­ständen aufmerksamer hinsichtlich der Verwundbarkeit ihrer Gemeinwesen wä­ren. Wer sich mal kurz in den Beiträgen umschaut, findet jede Menge Belege für die­se Behauptungen.

Ungeachtet dessen, habe ich mich gestern zum Thema Haiti noch ein wenig um­ge­schaut und fand folgenden Beitrag:

Haiti-Kinderhilfe e.V.
ai-bilanz zum jahrestag
Dass amnesty international zum Jahrestag des Erdbebens auf die Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ja vor ein paar Tagen fast in allen Medien berichtet worden. Der 26-seitige Bericht liegt jetzt neuerdings auch in deutscher Fassung vor.
Wir hoffen, als Reaktion Mitgefühl für die Frauen zu wecken.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen – da hüpft das Herz des Spenders. Das es auch Gewalt gegen Männer gibt, interessiert hingegen kaum jemanden. Leider kann man damit nun mal keine Spendengelder erlangen. Das ist auch der Grund, warum per­ma­nent auf Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen hingewiesen wird. Ich behaupte nicht, das diese nicht stattfinden, ich bezweifle aber, das diese in dem Maße statt­fin­den, wie man uns weismachen will.

Vermutlich wurde in dem Blog auf das Thema Kindesmissbrauch durch Frauen hin­ge­wiesen, anders kann ich mir nachfolgende Aussage nicht erklären:

– Nicht wie bei den Berichten, die wir im Herbst im Blog veröffentlicht haben, als Leser ihren Abscheu vor den HaitianerInnen ausdrückten und meinten, „solchen Menschen sollte nicht geholfen werden“. Haiti Kinderhilfe und  Bericht von AI

Man ist sich also anscheinend bewusst, das Frauen doch keine Engel sind und hofft trotzdem auf Mitgefühl für Jene. Nun ja, es werden trotzdem genügend Menschen auch oder gerade wegen den vorgetragenen Behauptungen speziell für Frauen spenden.

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4 Kommentare.

  1. Zum Thema Frauen und Gewalt habe ich leider etwas spät noch ein paar Beiträge gefunden.

    Die meisten Menschenhändler sind Frauen (Deutsche Übersetzung, kurz und knapp)
    http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=56078

    Bericht der Vereinten Nationen: Die meisten Menschenhändler sind Frauen
    http://genderama.blogspot.com/2009/02/bericht-der-vereinten-nationen-die.html

    Männer und Jungen sind keine Ware
    http://femokratie.com//maenner-und-jungen-sind-keine-ware/03-2009/

    Gewalt gegen Frauen ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit
    http://femokratie.com//gewalt-gegen-frauen-ist-ein-verbrechen-gegen-die-menschlichkeit/03-2009/

  2. Das ist unlogisch zu fordern, man müsse Spenden nur an jene Organisationen verteilen, die sich für „alle“ Menschen einsetzen, wenn es darüber hinaus Organisationen gibt, die nur Frauen bevorzugen. Ich kann die Spendenverteilung nicht kontrollieren und zum anderen bliebe das Ungleichgewicht zugunsten der Frauen bestehen.

    Logisch wäre es nur an Organisationen zu spenden, die ausschließlich Männer unterstützen, um ein Gegengewicht aufzubauen. Da es solche Organisationen aber nicht gibt, bleiben meine Spenden im Lande. Ich unterstütze Knabenmannschaften am hiesigen Gymnasium. Da habe keine eine teure Hilfsorganisation dazwischen und kann direkt nachvollziehen, was mit meinem Geld passiert.

    Motto: Nächstenliebe statt Fremdenliebe. Ich habe es einfach satt diese ideologisierten und hoch bezahlten „Helfer“ auszuhalten, bei denen der geringste Teil meines Geldes dort ankommt, wo behauptet und dann zu allen Überfluss noch zweckentfremdet wird.

  3. Nachtrag: Als Antifeministen müsst ihr wirklich noch lernen knallharte Klientelpolitik zu betreiben und euch nicht immer als „Gutmenschen“ generieren. Warum hackt ihr immer auf den Weibern rum? Das ist doch völlig sinnlos. Stellt Männer und Knaben in den Mittelpunkt und überlegt, wie ihr die „fördern“ könnt. Ignoriert die Feministen. Der Ansatz des „Antifeminismus“ ist sowie zu kurz gegriffen, weil der „Feminismus“ nur eine Flanke in der linken Befreiungsideologie ist.

    Das ist übrigen ein Grund, warum ich ausdrücklich kein „Antifeminist“ bin.

  4. Du hast nicht ganz unrecht mit Deiner Kritik, Alexander. Ich selber spende meistens privat oder an Vätervereine. Auch in Deutschland gibt es genug Elend, denn manch ein Vater weiß nicht, wovon und wie er den nächsten Umgang finanzieren soll.

    Mein Appell soll auch der Sensibilisierung dienen. Ob ich damit etwas erreiche, steht allerdings auf einem anderen Blatt 😉

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