Jahresrückblick und Zukunftsaussichten

Jahresrückblicke sind natürlich einfacher zu verfas­sen als Ausblicke. Aus diesem Grund habe ich mir heute morgen erst einmal die Gesamtstatistik dieses Blogs angeschaut und festgestellt: Abtreibungsthe­men waren die Favoriten, als Suchbegriff wird er über 45.000 Mal aufgeführt und damit steht dieses Thema weit vor den anderen. Ansonsten gibt es keine feste Zuordnung. Das sich im neuen Jahr etwas wesentliches zu Gunsten der Jungen und Männer bewegt, wage ich hingegen zu bezweifeln.

Der meist gelesene Beitrag warLehrer agitierte gegen Abtreibung„. Danach kommt lange Zeit gar nichts und geht erst im 4-stelligen Bereich weiter. „Erfreulich“ im wei­tes­ten Sinne des Wortes ist die Tatsache, dassPenis Beschneidung kostet Lebenals nächstes folgt. Der 2. Platz zeigt auf, dass die Problematik zumindest wahr genommen wird. Unter den 10 meist gelesenen Artikel finden sich noch folgende:

Der für mich markanteste Satz ist in einer Bundestagssitzung gefallen. Ekin Deligöz von Bündnis 90/Die Grünen sagte am 25. Februar 2011 zum Thema: Genau deshalb ist es richtig, dass wir – wenn nötig – jede Woche darüber diskutieren; denn wir müssen das in die Köpfe hineinkriegen. In einer 14 Tage vorher stattgefundenen Ple­narsitzung sprach Renate Künast von 400 topqualifizierte Frauen in einer Datenbank des deutschen Unternehmerinnenverbandes. Wen interessieren o,x Prozent Frauen, wenn es weitaus wichtigere Themen für die Allgemeinheit gibt? Zur Frauenquote gibt es ja seit kurzer Zeit die sogenannte „Berliner Erklärung“. Bernhard Lassahn hat dazu einen Beitrag mit folgendem Titel geschrieben „Sauberfrauen und Schlampen„.

Die Enttäuschung des Jahres war für mich, dass es die Bundesregierung noch nicht einmal geschafft hat, einen Gesetzentwurf für ein gemeinsamen Sorgerecht unverhei­rateter Eltern einzubringen. Sarkastisch betrachtet sind 400 Frauen für Aufsichtsrats- und Vorstandsposten natürlich wesentlich wichtiger. Apropos Sarkasmus:

Statt sich in einer Bundestagessitzung zum Thema “Neue Perspektiven für Jungen und Männer” tatsächlich mit den Problemen der Genannten zu beschäftigen, äußern sich die Grünen wie folgtDas Macho-Gehabe vieler Männer sei ein Problem“. In der entsprechenden Plenarsitzung kam das Wort Frauen nicht weniger als 50 mal vor und das der Mädchen 35 mal. Geht es hingegen um Frauen- oder Mädchenthemen, kommen Jungen und Männer so gut wie nicht vor.

Ein weiteres Highlight war für mich der Austausch eines Brigadegenerals gegen eine Büroleiterin. In meinem Bericht geht es zum einen um traumatisierte Soldaten, wofür der General zuständig war und zum anderen über den “Dritten Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Soldatinnen- und Soldatengleichstellungsgesetz” in 10 Jahren. Ich habe die „Nöte“ der Bundeswehrgleichstellungsbeauftragten benannt und die Sorgen der traumatisierten Soldaten dagegen gehalten. Auch bei diesem Beitrag kam ich nicht umhin, in Sarkasmus zu verfallen.

Es gab auch lustiges zu berichten, z.B. über die Frauen Fußball-WM. Vollmundig waren ARD und ZDF angetreten und wollten uns mittels Werbung klar machen, dass Frauen auch im Fußball die besseren sind. Das ist ja man gründlich in die Hose gegangen 😉

Stadtmensch hat auf seiner Homepage ein persönliches Resümee gezogen.

Weiber!

Nie sind sie zufrieden. Immer nehmen sie von allen möglichen Alternati­ven ausgerechnet die dümmsten Varianten. Dauernd labern sie einem die Ohren voll mit vollkommen unwichtigen Sachen. Es folgt ein kleines Resü­mmee meiner schönsten Vorurteile aus 2011. Stadtmensch-Chronicles

Es wird auch eine Empfehlung für 2012 abgegeben, aber das lest bitte selber. Ein weiterer Beitrag von Bernhard Lassahn:

Prost Neujahr, liebe Sandmänner

[..]Ich habe ein Bild vor Augen: Da ist ein abgesägter Baum, aber das Wurzelwerk lässt sich nicht so leicht entfernen. Ein Spalt ist bereits im Holz. Nun wird Wasser hineingegossen. Wenn es friert, wird der Stumpf gespalten und die Wurzel stirbt. Genau das tut der Feminismus heute: Er sorgt für die Eiseskälte.

Menschliche Wärme, Herzensgüte, Gemüt, Fürsorge und Verantwortung liegen nicht mehr bei den Frauen. Anstand, Intelligenz und Gradlinigkeit sind männlich. Die Frau ist schamlos geworden und trumpft mit Gemein­heiten auf. Das Wehetun und das Schlampenwesen gehört zu ihrer Umgangsform, auf die sie sich was einbildet. Die Liebe dagegen ist ein rührendes Ideal der Männerwelt, in der es verzweifelt, spielerisch und mit kindlichem Vertrauen immer wieder ersehnt und besungen wird. Dabei haben doch die Frauen so schöne Stimmen. Aber sie kündigen lieber, sie sagen ab, kneifen, und stehlen sich aus der Gemeinsamkeit. Man findet sie nicht auf der Haben-Seite, nur auf der Soll-Seite. Sie optieren für den Tod. Sie sagen: „Ein Nein ist ein Nein. Und ein Ja ist kein Ja!“ Sie bre­chen auf, sich selbst zu finden, doch sie finden sich niemals selbst, sie verlieren nur alle anderen.[..] WGvdL.com-Forum

Noch kurz zur Abteilung „Frauen sind die besseren Menschen“:

Obdachloser von Mutter verstoßen – Weihnachten auf der Straße

[..]Denn anders als erwartet, machte die Mutter dem Sohnemann klar, dass er Weihnachten nicht bei ihr verbringen könne. Sie müsse noch Geschenke kaufen und habe ohnehin nicht viel Zeit für ihren obdachlosen Sohn, der sich erst einmal rasieren müsse, bevor sie ihn in die Wohnung lasse. der Freitag

Die Ausblicke auf das Jahr 2012 sehen indes nicht so rosig aus. Bernhard Lassahn hat einen weiteren Beitrag im WGvdL.com-Forum zum Thema Männerfeindlichkeits-Blase eingestellt. In Zusammenarbeit mit Max Christian Henrich hat er einen Artikel des Weblogs „Futurist“ übersetzt und bearbeitet. Ein ganz kurzer Auszug:

Die Blase wird platzen

[..]Der Futurist selber fasst seinen Beitrag so zusammen: Wir haben eine extrem ungerechte Situation, die nicht angemessen diskutiert wird, aber auch nicht länger aufrechterhalten werden kann. Überall in der westlichen Welt werden Männer unterbewertet und Frauen überbewertet, es herrscht eine allgemeine Misandrie. Das führt zu einer Entwicklung, unter der speziell Frauen zunehmend leiden werden, und es lässt sich zwingend voraussagen, dass es spätestens bis zum Jahre 2020 zu einem Platzen der Blase kommen wird.

Persönlich bin ich der Meinung, dass die Frauenbewegung ihren Gipfel noch lange nicht erreicht hat, es sind einfach noch zu viele Baustellen im Sinne der alternden Feministinnen offen und diese beherrschen nun mal eindeutig die Frauenthemen im Bundestag. Sollte Rot-Grün 2013 an die Macht kommen, wird es noch einmal einen kräftigen Schub bei den von der schwarz-gelben Koalition nicht verabschiedeten Geset­zen geben. Auch in Zukunft werden diesem Blog die Themen nicht ausgehen.

In diesem Sinne – see you later 😉

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1 Kommentare.

  1. Meiner Meinung nach ist es wichtig Männern in politischen Sachen zu unterstützen und auch hier zu berichten, welche Parteien femifaschistische Gutmenschen Dünkelei verbreiten und welche sich wirklich um Gerechtigkeit scheren und die Realität jenseits des Schreibtischs und der philosophischen (humanistischen) Gefühlsduselei nicht aus den augen verloren haben.

    CDU/CSU, SPD, Grüne, etc…. was belibt eigentlich? Ich glaub die Piraten?

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