Femokratie News 223-2011

„Wenn Männer einen bestimmten Teil des Fe­mi­nis­mus mögen, dann funktioniert er nicht richtig“
Die Feministin Julie Bindel kritisiert in dem Artikel „Why „fun feminism“ should be consigned to the rubbish bin„ den modernen „Funfeminismus“ und möch­te wieder zurück zum radikalen, theoretischen Feminismus. Was sie da­run­ter versteht? Alles Evolution

Keine Unterhaltszah­lung, weil Scharia Vorrang hat
Ein Ehepaar aus Saudiarabien, das seit fast dreissig Jahren in Österreich lebt, wird nach islamischem Recht geschieden. Mit seinem Entscheid hat der Oberste Gerichtshof (OGH) einer Frau nach der Scheidung den Unterhalt ihres Ex-Mannes verweigert. Das Höchstgericht hat zum ersten Mal entschieden, dass die Scharia in Österreich angewendet werden muss. Infosperber

EMMA 3/2011 wird jetzt schon für 1 EURO verramscht
Sie bieten hier auf die aktuelle Ausgabe der EMMA. Es handelt sich dabei um eine Jubiläums-Ausgabe – die 300. !! Viele spannende und informative Themen! ebay

Frauen im Knast – auch dort OpferInnen
Freiheitsentzug belastet Frauen in besonderem Maße. Inhaftierte Frauen werden stärker von ihrem sozialen Umfeld wie Familie oder Nach­bar­schaft aus­ge­grenzt als inhaftierte Männer. Sie werden häufiger von ihren Le­bens­part­nern verlassen und leiden stärker unter der Trennung von den Kindern. Die meis­ten inhaftierten Frauen haben ein geringes Selbstwertgefühl und kaum Durch­hal­te­ver­mö­gen, wenige verfügen über eine abgeschlossene schulische und berufliche Aus­bil­dung. Nur mühsam entwickeln sie Perspektiven für die Lebensgestaltung nach der Entlassung. WGvdL.com

„Ein so gut wie plotloser Roman“
Kritiker: Roches „Schoßgebete“ literarisch wahnsinnig langweilig – Mit den Worten, das sei „der Ground Zero dessen, was man zwischen zwei Buchdeckeln be­gegnen kann“, zerreißt Literaturkritiker Denis Scheck den neuen Roman von Charlotte Roche in der Luft. Wenn man das „PR-Gedöns“ weg­neh­me und den Text allein lese, „dann sieht es ziemlich mau aus“. dradio

Charlotte Roches neuer Roman „Schoßgebete“
Verlogenheit zwischen den Beinen
Was hat eine Blähung mit einem Buch zu tun? Charlotte Roches zweiter Roman „Schoßgebete“ leidet an der konsequenten Verwirrung der Verhältnisse zwischen Autorin und Erzählerin. Noch schlimmer: Er lebt von der Lüge der rettenden Sexualität. Süddeutsche

Wie teuer kann eine Richterablehnung kommen?
Umstritten ist in der Rechtsprechung, welcher Gegenstandswert bei Ab­leh­nung eines Richters wegen der Besorgnis der Befangenheit an­zu­set­zen ist. Im Re­gel­fall praktisch wird die Fragestellung dann, wenn sich ein diesbezügliches Beschwerdeverfahren anschließt. Das OLG Bremen hat im Be­schluss vom 03.06.2011 – 4 WF 156/10 sich zutreffend auf den Standpunkt ge­stellt, dass der Wert bei der Ablehnung eines Einzelrichters wegen der Be­sorg­nis der Be­fan­gen­heit mit dem Haupt­sachewert gleichzusetzen ist und sich dabei von einer Ent­schei­dung des BGH vom 15.12.2003 – II ZB 32/03, welcher bei der Ab­leh­nung eines Sachverständigen den Streitwert mit einem Drittel des Hauptsachewertes angesetzt hatte, abgegrenzt. beck-blog

Neues Unterhaltsrecht zu hart für Mütter. Rechte wollen korrigieren
Zunaechst muss man mal die konservative Position darlegen. Klassisch kon­servativ ist die Haltung, dass eine gegensei­ti­ge Ver­sor­gungs­pflicht von Eltern nur in­nerhalb der Ehe besteht. In der Kirche existiert deshalb das Sa­kra­ment der Ehe, das zwei Menschen vor Gott an­ein­an­der­bindet. Das aufgeklärte Gross­bür­ger­tum vor 200 Jahren griff die religioes begruendete Ehe auf und er­setz­te sie durch eine Rechtskonstruktion na­mens ‚Zivilehe‘. Die Zivilehe ist streng ge­nom­men eine ein­deu­tig linke (= aufgeklaert-republikanische) Errungenschaft. WGvdL.­com und auf der Homepage

Das Unterhaltsmaximierungs­prin­zip ist das eigentliche Geschwür im deut­schen Scheidungsrecht. Es ist die trei­ben­de Kraft, die im deutschen Recht (nicht nur Familienrecht, auch Sozialrecht!) innewohnende Idee, möglichst ausgreifende, langdauernde Geldflüsse zwischen Privatleuten zu erzwingen, um staatliche Leis­tungen über das Zivilrecht loszuwerden.

Schwangerschaft – Die verbotene Frage nach dem Vater
Das Gendiagnostikgesetz verbietet schwangeren Frauen, den Vater des werdenden Kindes mit Hilfe eines Gentests zu er­mit­teln. Experten fürch­ten, dass die Un­­sicherheit in Notlagen zu Abtreibungen führen kann. Süddeutsche

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2 Kommentare.

  1. Hallo, weiß jemand zufällig, was mit dem Blog „Romans Roter Mann“ passiert ist?

    „Blog wurde entfernt.“

    http://romansredman.blogspot.com/

    Hatte sich Roman zu weit aus dem Fenster gelehnt?

    Passt es gewissen Leuten nicht, dass sich Feminismuskritik auch auf der linken Seite ausbreitet?

    Oder hatte er einfach die Nase voll von den Drohungen, die er bekam?

    Ich kann mich erinnern, dass er vor wenigen Monaten von massiven Drohungen berichtet hatte, die er anonym bekommen hat. Er deutete sogar eine Morddrohung an – in eine fiktive Geschichte verpackt.

    Hier habe ich den entsprechenden Artikel im Google-Cache gefunden – unter dem Titel „Abschaum“.

    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:Sy72T5i27NoJ:romansredman.blogspot.com/2011_03_01_archive.html+site:http://romansredman.blogspot.com/&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&source=www.google.de

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