Femokratie News 211-2011

EINE TAT UND IHRE TÄTER
Von wegen Norwegen…

[..]Erste Erkundungen über die Person des Attentäters ergaben, daß er weder ein bemerkenswert anomales Le­ben führte, noch besonders pre­kä­re Ansichten vertrat, sondern solche, die von den politischen Hegemonen zwar ver­bo­ten, in Umfragen und Plebisziten aber von den Mehrheiten der europäischen Be­völ­ke­run­gen getragen werden. Und unabhängig von der psychologischen Ver­fas­sung, die über Anders Brei­vik gemutmaßt werden kann: Sprechen, Ausdruck, Per­son, das al­les sind Wege und Gesichter der Identität. Wo diese Instanzen ver­sa­gen, ist die Per­sön­lich­keit ge­stört; wo sie untersagt werden, sitzt sie in Haft. Dort kann sie gestört, ja zer­stört werden. Der Maskulist

Wer Meinungsfreiheit einschränkt, schafft sie ab
Ist Meinungsfreiheit ein Gut, das man einschränken kann, ohne dass da­bei Meinungsfreiheit auf der Strecke bleibt? Diese Frage bildet den Kern der Aus­ein­an­der­set­zun­gen der letzten Tage, bei der in den ver­schie­den­sten Foren, blogs und Zeitungen über die Konsequenzen diskutiert wird, die aus dem Osloer Mas­sen­mord hierzulande gezogen werden sollen. Kritische Wissenschaft

zur Sache (Norwegen)
[..]Leider gehört dazu offenbar unausweichlich, dass fast jeder mit sol­chen Scheußlichkeiten die eigene fade Suppe würzt, wie z. B. das Hetz­blatt EMMA, das Feminismuskritikern in diesem Zusammenhang eine Art Sippenhaftung anlasten will. Das ist natürlich der Versuch, auf schäbigste Weise aus dieser Tragödie propagandistischen Gewinn zu schlagen.[..] Mit anderen Wor­ten: Es gibt an unserer männerrechtlichen Gesellschafts-, Politik- und Fe­mi­nis­mus­kri­tik nicht einen Buch­staben zurückzunehmen, nur weil EMMA das gerne so hätte, weil vielleicht gerade ein Psychopath seine Verbrechen mit solchen Pro­blem­fel­dern verknüpft hat. MANN­dat

  • Eine niveauvolle Diskussion zur Tat in Norwegen.

„Viele von Breiviks Gedanken sind gut, einige ausgezeichnet“
Noch gibt es neue Artikel zur Debatte um Islamkritik und Islamophobie, die ich zitierenswert finde, also wird auch die Presseschau zunächst fortgesetzt. Heute ist die Reaktion der Moslemhasser auf den Terror aus ihren Reihen ein Schwerpunktthema vieler Artikel. Arne Hoffmann

Interview über Sarrazin
„Endlich wurde gesagt, was ohnehin gedacht wurde“

Monika Maron und Nekla Kelek sprechen über Islamkritik nach dem Mas­sa­ker in Norwegen und über Thilo Sarrazins verhinderten Ausflug nach Kreuzberg. Die Welt

Die Geschichte der Politischen Korrektheit
Zum ersten Mal dürfen die Amerikaner nicht mehr sagen, was sie denken. Wenn Sie etwas sagen, was Anstoß erregen könnte, nicht den Umständen entspricht oder – im schlimmsten Fall – als „Hate Speech“ deklariert wird, können Sie in ernste Schwierigkeiten geraten. Sie können bestraft werden dafür, dass Sie die unheiligen Gebote der 90er Jahre verletzt haben: Bekannt als „Political Correctness“. Aber ist „Political Correctness“ ein neues Phänomen? Wir zeigen Ihnen heute Abend, dass die „Political Correctness“ schon seit mehr als 80 Jahren propagiert wird. Und es scheint, dass der Zerfall der Gesellschaft genau das ist, was die „Political Correctness“ beabsichtigt. Aber was ist „Political Correctness“ genau? Sie werden es sehen: „Political Correctness“ ist nichts weiter als eine marxistische Ideologie. Marxismus, der von der ökonomischen Ebene auf die kulturelle Ebene übertragen wurde. Und das nicht erst seit den 1960er Jahren, sondern schon seit dem 1. Weltkrieg. WikiMANNia

Im Portrait: Hina Rabbani Khar
„Pakistanische Bombe in Indien gelandet“ schrieb eine indische Boule­vard­zei­tung zum Antrittsbesuch der neuen pakistanischen Außen­mi­nis­te­rin Khar. Staats­prä­si­dent Zardari sieht in ihr ein „positives Signal für das weiche Image Pakistans“. FAZ

  • Wow… Das ist ja mal eine sehr gut aussehende Aussenministerin.

Die Drummerin, die keine Dame sein will
Ob am Saxofon oder am Bass: Für ihr neues Album „The Mosaic Project“ hat Terri Lyne Carrington ausschließlich Musikerinnen beschäftigt. Die bekannteste Jazz-Drummerin der Welt will das nicht als mu­si­ka­li­sches Statement verstanden wissen, sondern als politisches. Spiegel

Misandrie
Misandrie ist eine extrem feindselige Haltung gegenüber Männern auf­grund ihres Geschlechts. Sie wird als eine Form von Sexismus be­trach­tet. Misandrie ist nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern an­zu­tref­fen. WikiMANNia

Verwirrte Ehefrau sticht Mann nieder
Bei einer Messerattacke in Bremen hat eine offenbar verwirrte Frau in der Nacht zum Dienstag ihren Mann schwer verletzt. Die 37-jährige dreifache Mutter stach dem 41-Jährigen im Bremer Stadtteil Walle kurz nach 2.30 Uhr plötzlich in den Rücken und in den rechten Oberarm, wie ein Polizeisprecher am Morgen auf dapd-Anfrage berichtete. ad hoc news

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