Femokratie News 210-2011

Es geht um Jungs….
aufgelesen aus der Projektbroschüre “Neue Wege für Jungs” vom Bun­des­frau­en­mi­nis­te­rium:[..] “Damit geschlechtsbezogene Pädagogik mit Jun­gen zu einer po­si­ti­ven Veränderung der Geschlechterordnung bei­tra­gen kann, ist ein kontinuierliches Engagement gemeinsam mit Frauen (Fachkräfte der Mädchenarbeit, Gleichstellungsbeauftragten) und feministischer Politik not­wen­dig, um Männer-Separatismus und eine damit verbundene explizite Män­ner­rechts­po­li­tik aus­zu­schlie­ßen.” agens

  • Es ist einfach unfassbar, weswegen agens weitere verheerende Passagen ein­ge­stellt hat.

Sind Frauen die besseren Politikerinnen?
Merkels Demokratiewende – Gegen die Mubaraks der Wirtschaft

Fräulein Demokratie ist nach Deutschland zurückgekehrt! Tatsächlich hört die europäische Politik nicht mehr auf die Herren Wirt­schafts­lob­by­is­ten, sondern auf die Stimme des Volkes. Ob das weibliche Geschlecht hier seine Finger im Spiel hat?[..] Ist es denkbar, dass der Kulturwandel der Regierungspolitik etwas zu tun hat mit den Frauen, die an der Macht sind – Angela Merkel in Deutsch­land, Eveline Widmer-Schlumpf mit ihren Amtskolleginnen in der Schweiz?[..]  Wo­mög­lich ver­ord­nen die deutsche Bundeskanzlerin und die Schweizer Bun­des­rä­tin­nen gerade den Entzug. Ja, Frauen verstehen sich auf Erziehung! Einerseits. An­de­rer­seits verstehen sie sich womöglich ganz besonders gut auf das, was sich im Volke tut: in Spanien und Frankreich und auch schon in Großbritannien bei den Jungen, in Italien über alle Altersklassen hinweg. Cicero

  • Wenn Frauen hochstilisiert werden, kann man fast immer davon ausgehen, das Män­ner solche Lobeshymnen von sich geben.

Eine weibliche kritische Stellungnahme zum Feminismus
Dieser Artikel einer Frau gegen den Feminismus machte in einigen Blogs die Runde (via):[..] Feminismus ist eben eine Interessenvertretung be­stimm­ter Frau­en für sich selbst. Männer und ihre Anliegen spielen dort nur eine geringe Rolle. Frauen werden als durch das Patriarchat manipuliert dar­ge­stellt, sie können noch nicht einmal mehr entscheiden, welche Zeitschrift sie lesen wollen. Sie sind Gefangen in der Rolle, können ihre eigenen Interessen nicht mehr artikulieren und unterstützen nur deswegen die heutige Gesellschaft. Alles Evolution

Das deutsche Sorgerecht ist eine Menschenrechtsverletzung an Kinder
Der ehemalige Familienrichter Hans-Christian Prestien im Gespräch – Mama oder Papa? – Wenn nichts mehr geht, entscheidet ein Richter, zu wem ein min­der­jäh­ri­ges Kind hinkommt. Der Richter soll das Kindeswohl stets im Blick haben. Stellt sich die Frage: Kann er das überhaupt? – Juristen ohne zu­sätz­li­che pä­da­go­gi­sche und psychologische Qualifikation müssen die Wünsche von Kin­dern erahnen, Familienstrukturen und Familiendynamiken durchblicken, sollen ent­schei­den was besser ist für das Kind. Kann ein Richter unter diesen Vo­raus­set­zun­gen überhaupt nach bestem Wissen und Gewissen entscheiden? – Nein, sagt in Po­li­ti­kum der ehe­malige Familienrichter Hans-Christian Prestien. WDR5 – Podcast ab 5:58min. Das Gespräch dauert 5 Minuten.

Das egoistische Gen
Das Bild des egoistischen Gens wird häufig falsch verstanden. Natürlich können Gene nicht egoistisch sein oder Strategien verfolgen. Es ist nur ein Bild, dass es sprachlich leichter macht bestimmte Prozesse nach­zu­voll­zie­hen. Dahinter stecken folgende wesentliche Betrachtungen: 1. Was geben wir an die nächsten Generationen weiter? Alles Evolution

Im Auszeichnungsrausch
Die provinzielle Sehnsucht nach Glanz und Gloria – Eine ernst gemeinte Auszeichnung dient dazu, jemanden durch die Ehrung der Öffentlichkeit bekannter zu machen. Die bekanntesten Politiker der Welt zu preisen, ist so widersinnig wie bergauf fließendes Wasser, meint unser Kommentator. dradio

Das Freiwilligen-Dilemma der Bundeswehr
Erst kamen weniger als gewollt, dann gingen bereits zahlreiche Frei­wil­li­ge wieder. Das Personalproblem der Bundeswehr spitzt sich zu.[..]Wich­tig sind die Frei­willigen für die Truppe aber vor allem, weil unter ihnen Zeit­sol­da­ten rekrutiert werden sollen. Mehr als ein Drittel der Zeitsoldaten wurden bisher unter den Wehrpflichtigen gewonnen.[..]„Warum haben Sie sich für uns ent­schie­den?“, fragte sie der Minister. Nicht Vaterlandsliebe, die Sehnsucht nach Ka­me­rad­schaft oder Dis­zi­plin, nannten die meisten als Entscheidungsgrund. Statt­des­sen sagte mancher Rekrut, er habe keine Lehrstelle bekommen, andere wussten nicht, was sie nach dem Abitur machen wollten. Ein Jugendlicher, der sitzen ge­blie­ben war hätte sonst sowieso zum „Bund“ gemusst und war einfach dabei ge­blie­ben.[..]skep­tisch die Per­so­nal­ent­wick­lung bei der Bundeswehr, die Sorge vor einer „Pre­ka­riats­ar­mee“ macht die Runde. Den Begriff prägte Michael Wolffsohn, Historiker an der Bun­des­wehr­uni­ver­si­tät in München. Er warnt davor, dass die Armee im Ein­satz die Gut­aus­ge­bil­de­ten abschrecke, die in der freien Wirtschaft Stellen finden könnten, und die jun­gen Leute ohne Abschluss anzöge. Cicero – Seite 2

Mutter und Sohn – Eine besondere Beziehung
Ihr Sohn (Anfang 20) trägt ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Mut­ter­söhn­chen“. Silke Frink deutet die Botschaft so: „Ich hab ja doch keine Chan­ce, ich komm ge­gen dich nicht an. Gegen die Mutter, die alles regelt.“ Uns hat die Buchautorin von den Irrungen und Wirrungen des El­tern­seins er­zählt und vom Gefühl, ziem­lich viel falsch gemacht zu haben. WDR 5 inkl. MP3-Datei, knapp 25 Min.

  • Eine Feministin stellt fest, das bei der feministischen Erziehung ihres Sohnes einiges falsch gelaufen ist. Interessante Ansichten, aber irgendwie schien mir die Mutter bei den Erklärungen ein bischen wirr. Trotzdem ist es wichtig, dieses festzuhalten, um im­mer wieder darauf hinzuweisen.

Nichtraucherschutz: Be­vor­mundung
Die Länderkompetenz für Rauchverbote in der Gastronomie hat zu einem Fli­cken­tep­pich von Regelungen geführt (DÄ 19/2011: „Außer Kontrolle“ von Petra Bühring). Der Titel Ihres Beitrages „Außer Kontrolle“ war so schön provokativ, dass ich sofort zu lesen begann, was da außer Kontrolle gerät. Und siehe da: Es ist der Mensch, der außer Kontrolle des Staates gerät, weil es kein flä­chen­de­cken­des Rauchverbot in unserem Lande gibt. Es drängte sich mir – übrigens seit 25 Jahren Nichtraucherin – wieder einmal die Frage auf: Wie viel Kon­trol­le braucht der Mensch, eine Ge­sell­schaft, ein Staat? Ärzteblatt

  • Ob Kontrolle das richtige Wort ist? Bevormundung nenne ich das, wie auch in der Überschrift geschrieben. Dieses wird im übrigen per Ge­setz seit Jahren schlei­chend durch den Staat eingeführt.

Zigarette? Nein Danke!
Die gute Nachricht ist: Immer weniger Jugendliche rauchen. Die schlech­te Nachricht lautet: Es sind immer noch zu viele. Dabei möchten die meisten – auch erwachsenen – Raucher aufhören. Die Bun­des­re­gie­rung hilft hier mit verschiedenen Angeboten. Bundesregierung

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