Femokratie News 201-2011

Rotz und Rechtsstaat
[..]Alternativen können Feministen nicht benennen, wohl aber mal gegen Rechtsstaatlichkeit, Aufklärung und dem ganzen „Rotz“ polemisieren, für den viele, viele weiße Männer gestorben sind. Überspitzt ausgedrückt: Männer mussten sich Rechtsstaatlichkeit und Wahlrecht mit Blut erkaufen, Frauen erhielten es praktisch geschenkt (z.B. in Deutschland von den Männern der SPD, die wiederum von Männern gewählt wurden). Durch die feministische Brille liest sich die Historie dann so: „Dass die französische Revolution und der Kampf der Bür­ger­li­chen um Demokratie zunächst einmal nur die Rechte von Männern ab­sich­er­te, ist auch Tat­sache. Das “allgemeine” Wahlrecht bedeutete das Wahlrecht für Männer, das feministische Bewegungen erst für Frauen erkämpfen mussten.“ Mal böse ge­­fragt: Sind vielleicht zu wenig Frauen gestorben, für diesen ganzen „Rotz“? Ist das viel­leicht der Grund, warum man ihn so mir nix dir nix über Bord wirft? Die Ant­wort lau­tet: Ja. Den Geschlechterpatriotinnen mangelt es an Märtyrerinnen; es ist die­sel­be be­knack­te Logik, die eine Feministin sich darüber beschweren lässt, dass die Nazis Lesben nicht systematisch vergast haben, denn das bedeutete, das Lesben nicht ernstgenommen wurden, und das ist kränkend. Romans Roter Mann

Epigenetik – Misshandelte Mütter bekommen ängstliche Kinder
Geben Schwangere emotionale Erfahrungen ans ungeborene Kind weiter? Eine Studie zeigt: Die Genaktivität bei Teenagern ist verändert, wenn die Mutter in der Schwangerschaft Opfer häuslicher Gewalt wurde. Die früh erlebte Bedrohung könnte das Verhalten des Nachwuchses ein Leben lang beein­flussen. Spiegel

  • Das sind ja mal sensationelle Neuigkeiten. Und was sich mal wieder „Studie“ nennen darf, kann man nur noch als hanebüchen bezeichnen.

Frauen und infantile Über­zeugungsstrategien
Die Natur hat die Frau zum Sprachrohr der Kinder gemacht. Als ein Mit­tel­ding zwi­schen Erwachsenem und Kind ist die Frau der Vermittler zwi­schen beiden Welten. Frauenhaus – Von Frauen für Frauen

Frauenquoten sind ein Luxusspielzeug
Warum dem gemeinen Bürger eine Frauenquote für Aufsichtsräte ge­trost egal sein kann. René Obermann dürfte man, was die Frau­en­quo­te an­be­langt, als Avantgardisten bezeichnen. Keiner wie er hat die Quote derart hemmungs- und rücksichtslos durchgesetzt. In gleichsam ein­zig­ar­ti­ger Weise hat er wie kein Anderer die grotesken Seiten der Quote vorgeführt und sie der Lä­cher­lich­keit preisgegeben. Die Freie Welt

Klartext eines Psychoanalytikers!
Die Männer waren immer schon das schwache Geschlecht, sie durften das aber nicht wissen. Sie sind erst vor 3000 Jahren per patriarchaler Re­li­gion und dem aufgeschriebenen Gesetz in die Geschichte ein­ge­tre­ten. Die behauptete und geglaubte Macht der Männer ist bis heute nur der Vor­der­grunds­aus­druck matriarchaler Dominanz. Die Frauen herrschen mit ihrer Opfer­tech­nik, und die Männer wissen von nichts. Berlin, Dr. Richard Waxweiler – Psy­cho­ana­ly­ti­ker (Le­ser­brief in „Der Spiegel“, Ausgabe 26/2011) MANNdat

Die Frauen des 20. Juli? Welche Frauen?
Politik und Medien werden nicht müde, die Stärke und Überlegenheit von Frauen auf allen Gebieten zu betonen. Wenn es jedoch um Revolution ge­gen ein Un­rechts­re­gime oder einen Diktator geht, ist von Frauen all­ge­mein wenig zu bemerken – die jüngsten Bilder aus arabischen Ländern spre­chen ei­ne deutliche Spra­che. Das war auch unter Hitler nicht anders. Die Wähler des deut­schen Diktators waren 1933 zwar in er­ster Linie weiblichen Geschlechts, das At­ten­tat auf ihn am 20. Juli 1944 aber ging allein auf Männerkonto, die Damen hielten sich zurück. Antife

Vater
Von Flex54: Ein junger Mann singt über den Hass gegen seinen Vater, der wohl früh die Familie verlassen hat, aus wel­chen Gründen auch im­mer. Die beiden scheinen sich indes wieder gefunden zu haben, trotz­dem muss er diesen Hass mittels eines Rap-Songs loswerden, was er in seinem Text betont. Youtube

Schul-Glaubenskrieg in NRW entschieden: Gymnasium wird Haupt-Schule
Ist der Schulfrieden in Nordrhein-Westfalen ein Modell für Deutschland? Rot-Grün und CDU versprechen sich zwölf Jahre Eintracht – und hoffen, dass sich ihr jeweiliges schulpolitisches Heilsversprechen von selbst durchsetzt. Die CDU wird dieses Spiel verlieren. Spiegel

  • Der Beliebigkeit sind anscheinend keine Grenzen gesetzt.

„Schulfrieden in NRW“: Zwölf Jah­re politische Waffenruhe bis zum Ausbruch des totalen Kriegs
[..] NRW erhält nach letzten verbleibenden Haupt, den Grund-, Real-, Ge­­samt-, Hunde- und Sonderschulen sowie Gymnasien eine weitere Schul­form, die Se­kun­dar­schu­le, in der bis zur sechsten Klasse „ge­mein­sam ge­lernt“ wird. Will heißen: Der Nachwuchs der Eltern, die auf sich und ihre Kinder et­was halten, soll zwei Jahre länger dem zuweilen körpernah aufdringlichen Ein­fluss je­ner Aso­zia­ler – Kosename: „Asis“ – aus­ge­setzt werden, die heute als „Bil­dungs­fer­ne“ – kurz: „Bi­fis“ – verhohnepipelt und dergestalt auch in der Sekundarschule blei­ben werden. Nur, das wird na­türlich nicht funktionieren, Sozialismus ohne Zwang hat noch nir­gends dauerhaft stattgefunden.[..] So mögen es die Ideologen, zu de­nen auch viele Jour­na­lis­tIn­nen zählen, die selbst meist keine Kinder haben. Ne­ben­bei zum Motiv: Man muss nicht immer vom Guten im Menschen aus­ge­hen. Manche frustiert-kin­der­lo­se Mittvierzigerin könnte den Eltern in der Nachbarschaft auch schlicht Böses wol­len. Die „Reichen“ kennen solche Son­der­be­hand­lun­gen der ver­meint­lich „Guten“ schon länger. ef-Magazin

  • Ui… da hat aber jemand zugeschlagen 😉

Artikel des Tages – Kachelpanik
Der Begriff Kachelpanik wurde zuerst von der deutschen Soziologin Ilse Lenz verwendet. Er drückt die Angst des Fe­mi­nis­mus vor dem Bild des männlichen Op­fers aus. Es bedroht das feministische Monopol auf die weibliche Opferrolle und die auf Frauen spezialisierte Hel­fe­rin­nen­in­dus­trie.

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