Femokratie News 200-2011

Killt sich das Patriarchat selbst?
Patriarchal motivierter Selektionsprozeß führt in immer mehr Ländern zu Männerüberschuss. Auf der Welt werden immer weniger Mädchen ge­bo­ren, nicht nur in China, wo es diesen Trend ja schon länger gibt und wo die daraus entstehende Problematik auch schon teilweise fühlbar wird, sondern auch in anderen Teilen der Welt. So unter anderem in Indien und sogar in den USA.[..] Der Zusammenhang zwischen patriarchalen Strukturen dieser Ge­sell­schaf­ten und der Ten­denz das als min­derwertig erlebte weibliche Geschlecht, wenn tech­nisch mög­lich, bevorzugt abzutreiben, ist offensichtlich. der Freitag

Warum wir die Adressen von Frauenhäusern öf­fent­lich machen sollten
Die ehemalige Goslarer Gleichstellungsbeauftragte Monika Ebeling erklärt in einem aktuellen Artikel, warum sie es für eine gute Idee hält, die bis­lang weit­ge­hend geheimgehaltenen Adressen von Frauenhäusern zu ver­öf­fent­li­chen.  Arne Hoffmann

Gender-Fußball: Ohne Mädchen-Tore zählen die Jungentreffer nicht
Die Mannheimer „Straßenfußball-WM“ wird die Jungs bestimmt lehren, Mäd­chen als gleichberechtigte Mitspieler ernst­zu­neh­men: [..] Sie spielen einen aus­ge­zeichneten Fußball und setzen auch die wichtigste Regel-Neuerung per­fekt um: Jede Mannschaft muss min­destens ein Mädchen aufbieten. Wenn die­ses in­ner­halb der sieben Spielminuten keinen Treffer landet, waren alle Jungs-Tore um­sonst. Damit ist der Grundgedanke von Gender-Mainstreaming und Frau­en­quo­ten auch bei unseren Kleinsten angekommen: Man muss nur ausreichend schie­fe Be­din­gun­gen schaffen, dann gleichen sich die Leistungen der beiden Ge­schlech­ter schnell ein­an­der an. Arne Hoffmann

  • Irgendwie erinnert mich das an den gerade gelesenen Spiegel-Artikel „Disney-Plan­stadt Celebration · Zu schön, um schön zu sein“:  Sau­be­re Straßen, gestutzte He­cken und bloß kein Dreck: In den neunziger Jahren errichtete der Trickfilmkonzern Disney in Florida die Bil­der­buch­klein­stadt Celebration. Gelebt wurde nach einem 70 Seiten starken Regelbuch, das Idylle diktierte. Das Experiment endete in einem De­sas­ter. Fe­mi­nis­ten und Genderisten suchen ebenfalls nach die­ser Idylle, die aber – wenn sie denn überhaupt entstehen kann – logischerweise irgendwann zerbrechen muss, wenn Ungerechtigkeiten überhand nehmen.

Millionen Männer und Kna­ben in Afrika leben ohne Zu­gang zu sanitärer Grundversorgung
‚Ziel der Kampagne ist es insbesondere, darauf aufmerksam zu ma­chen, dass WASH kein ge­schlechtsneutrales Thema ist, sondern Männer und Jungen von feh­lendem Zugang zu sauberem Trinkwasser, fehlenden Toi­let­ten und schlechter Hygiene weit schwerer betroffen sind als Frauen. Millionen Männer und Kna­ben in Afrika leben ohne Zugang zu sanitärer Grund­ver­sor­gung. Damit Männer in Afrika nicht um ihr Leben fürchten müssen, wenn sie müssen.‘ Würde eine sol­che Kam­pag­ne nicht von sämtlichen Frau­en­ver­bänden, Kirchen, Sport­ver­ei­nen und Bun­des­re­gie­run­gen sofort und mit Recht als frauenfeindlich und sexistisch ge­gei­ßelt wer­den? Antife

Soziologen: „Die deutsche Frau hat ein Imageproblem“
Ursula von der Leyen, diktierte, als sie noch Familienministerin war, ein­mal der „Welt“ die folgenden Sätze ins Blatt: „In Deutschland ist eine Ver­än­de­rung in der Väter- und Männerrolle, hin zu einem tatsächlich gleich­be­rech­tig­ten Partner, überfällig. Männer, die da­zu nicht bereit sind, werden keine Part­ne­rin mehr finden.“[..] Warum sich die Männer unbedingt den Rol­len­vor­stel­lun­gen von der Leyens beugen sollen, bleibt unklar. Erst recht, wenn man sich einen aktuellen Artikel im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ über deutsche Männer anschaut, die zunehmend Ausländerinnen heiraten.[..] Erstaunlich: Nach mehreren Jahrzehnten fe­mi­nis­ti­schen Männer-Niedermachens und Frauen-Lobhudelns in Po­li­tik und Medien hat nicht der deutsche Mann ein Imageproblem, sondern die deut­sche Frau. Viel­leicht war es doch ein ge­schlech­ter­po­li­ti­scher Fehler, die Wün­sche und Bedürfnisse einer Hälfte der Be­völ­ke­rung so komplett zu ignorieren. Arne Hoffmann und WGvdL.­com-Forum

Roman über die vaterlose Gesellschaft
Gabriele Kögl nennt als Vorbild die österreichische Autorin Marlen Haus­ho­fer mit deren psychologischen Familienromanen. Ein solcher ist ihr neuer Roman „Vorstadthimmel“, dessen miteinander verheirateten Pro­ta­go­nis­ten eine grundlegende Kindheitserfahrung fehlt: die Liebe eines Vaters. dradio

Rita Süssmuth tritt Lesben- und Schwulenunion bei
Die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth ist der Gruppe „Les­ben und Schwule in der Union“ (CDU) beigetreten. In einer Pres­se­mit­tei­lung der LSU heißt es: „Rita Süssmuth ist seit über dreißig Jahren eine starke Stimme für Toleranz und Offenheit im Miteinander. Wir sind stolz, dass sie ihrer Un­ter­stüt­zung der LSU im Werben um eine menschen- und bürgerrechtliche Gleich­be­rech­ti­gung durch den Beitritt zur LSU Deutschlands besonderen Ausdruck ver­leiht. Die Freie Welt

  • Isaak Silberstein steht auf dem deutschen Passamt und verlangt seinen Pass – zum Auswandern. „So“, sagt der Beamte. „Sie wollen aus­wan­dern? Sie fühlen sich wohl als Jude bei uns nicht wohl?“ „Doch. Es ist nicht wegen meiner Religion“, sagt Isaak, „es ist wegen der Schwulen.“ „Wegen der Schwulen?“ fragt der Beamte irritiert. „Ich wan­de­re wegen der Homosexualität aus“, gibt Isaak Silberstein zurück. „Aber das ist doch nicht die Mög­lich­keit!“ ruft der Beamte. Und kann sich nicht fassen. „Doch“, be­harrt Silberstein. „Hören Sie, Herr Inspektor. Vor 60 Jahren gab´s für die Ho­mo­se­xu­el­len die Todesstrafe. Vor 30 Jahren 10 Jahre Zucht­haus. Vor 15 Jahren fünf Jahre Ge­fäng­nis. Vor 10 Jahren ein Jahr Ge­fäng­nis und nun dürfen sie sogar Heiraten. Und da möchte ich weg sein, bevor es zur Pflicht wird“.

Jungs auf der Kippe
Die neuen Sorgenkinder der Nation · Film von Harold Woetzel – Jungs sind die neu­en Sorgenkinder, die Verlierer, vor allem auf dem Ar­beits­markt. Un­auf­halt­sam ziehen die Mädchen an ihnen vorbei. Während die un­zäh­li­gen „Gleich­stel­lungsbeauftragten“ in Behörden und Un­ter­neh­men noch im­mer davon ausgehen, dass Mädchen und Frauen diskriminiert seien, scheinen im Bil­dungs­be­reich die Jungen deutlich benachteiligt. Elf Prozent aller Jungs scheitern mit ihrem Schul­ab­schluss. Phoenix

  • Leider ist der Film schon gelaufen. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, das die­ser im­mer wieder gezeigt wird. Der Artikel zum Film bei Phoenix ist le­sens­wert, denn er spricht eine deutliche Sprache. Da ich bei der Voraufführung des Films in Mannheim dabei war und einen Be­richt darüber ge­schrie­ben habe, vor allen Din­gen wegen der An­we­sen­heit einer Frauenbeauftragten, die selber zugab, für Jungs nicht zuständig zu sein, ver­wei­se ich auf diesen Text.

Ehrensold ist nicht in den Versorgungausgleich einzubeziehen
Der Ehrensold nach dem rheinland-pfälzischen Ehrensoldgesetz hat kei­nen Versorgungscharakter und ist daher nicht in den Ver­sor­gungs­aus­gleich ein­zu­be­zie­hen. Seite 4, Punkt 9 – 2. Das Ober­lan­des­ge­richt hat zur Begründung seiner in FamRZ 2010, 212 veröffentlichten Entscheidung im We­sent­li­chen ausgeführt: Der Ehrensold sei nicht in den Versorgungsausgleich ein­zu­be­zie­hen, weil es sich dabei nicht um eine Altersversorgung bzw. eine Ver­sor­gung wegen Dienstunfähigkeit handle, sondern um eine Anerkennung für ehrenamtlich geleistete Dienste sowie um einen Ausgleich für nicht bezifferbare Einbußen im Rahmen der ehrenamtlichen Tä­tigkeit. Auch könne ein Ausgleich über das Ver­si­che­rungs­kon­to der Ehefrau bei der gesetzlichen Rentenversicherung nicht erfolgen, weil dies bedeu­ten würde, dass die Verbandsgemeinde eine Aus­gleichs­zah­lung an die gesetzliche Rentenversicherung leisten und den Ehrensold kürzen müsse, was in der Systematik des Ehren­sold­ge­set­zes nicht vorgesehen sei. BGH, Beschluss vom 18. Mai 2011 – XII ZB 139/09 – PDF

Geschlechterdemokratie ist ein ideo­lo­gi­scher Kampfbegriff des Fe­mi­nis­mus/Genderismus. Der Begriff soll u.a. von der lesbischen Fe­mi­nis­tin Ha­li­na Bend­kowski entwickelt und geprägt worden sein, die den GRÜ­NEN na­he steht. Geschlechterdemokratie ist als „Ge­mein­schafts­auf­ga­be“ in der Satzung der Heinrich-Böll-Stiftung ver­ankert, aus der eine Vielzahl der Pu­bli­ka­tio­nen zu dem Begriff stammt. Geschlechterdemokratie meint etwa soviel wie Gender Main­strea­ming oder Gleich­stel­lungs­po­li­tik. Geschlechterdemokratie hat mit „De­mo­kra­tie“ überhaupt nichts zu tun und stellt nur einen Euphemismus für die fe­mi­nis­ti­sche Ge­schlech­ter-Politik (Gender-Wahn) dar. WikiMANNia

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2 Kommentare.

  1. Zu Geschlechterdemokratie: Hab im Internet auch einen Text mit dem Titel „Geschlechterdemokratie – ein Manifest für Männer“ gefunden, der mir absolut schlüssig vorkommt (von einem gewissen Peter Redvoort). Was ist denn dann so falsch an diesem Begriff?

    LG Ferdinand

  2. @ Ferdinand
    Das Ganze hakt schon am Anfang. Wie sollen 50% der Geburten durch Männer erfüllt werden? Genau diesen kleinen Unterschied – der blödsinngerweise biologisch ist – unterschlägt das Denken des Autors!
    Auch würde daraus eine harte Forderung an die Frauen folgen, nämlich ihre Partner NICHT nach sozialem und/oder finanziellem Status auszuwählen!, also schon in der Partnerwahl genderundemokratisch zu handeln.
    Ich höre schon den Aufschrei der lila Front, daß das doch wohl eine Unverschämtheit sei, da doch der Mann aufgrund seines Einsatzes und des daraus resultierenden Status an der Wahl der Frauen schuld sei!

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