Femokratie News 190-2011

Väterrechtler: Ohr­feige für Staatsanwaltschaft
Immer mehr Väter überreagieren aus Verzweiflung. Nach jahrelangem aussichtlslosen Bemühen um ein Besuchs­recht und um Anerkennung der Va­terpflichten und auch Rechte im Umgang mit dem Kind, kommt es oft zu Unmutsäußerungen und auch Drohungen. Für einen Deutschen Vä­ter­rechtler gab es jetzt einen Freispruch. INHR

Hohe Beamtin der Jugendwohlfahrt verliert Obsorgerecht für Sohn
Ein Jugendamt steckte den Sohn eines Welsers in ein „Behinderten­camp“ in Baden-Württem­berg. Dies auf Betreiben der Mutter. Pikant: Sie ar­beitet selbst als Juris­tin bei der Jugendwohlfahrt. Im Heim erkrankte das Kind an der Krätze und wurde miss­handelt[..] Er erfuhr, dass die Mut­ter vom Magistrat, ihrem Dienstgeber, be­reits die Übernahme der Kosten für die „Fremdunter­brin­gung“ in Brachenreuthe be­willigt bekommen hatte: 6.800 Euro pro Monat. INHR

Wünschelruten-Wissenschaft der Anti-Porno-Lobby
Nichts als Propaganda: Um durchzudrehen, brauchen Männer gar keine Por­­nografie. Dazu genügen absurde Studien. Die Welt

„27 Prozent simulieren falsche Spuren“
[..]Einen großen Teil seiner Fälle ordnet Püschel tatsächlichen Ver­ge­wal­tigungen zu, bei einem anderen Teil kann er sich keine ein­deu­tige Mei­nung bilden, aber bei 27 % der Fälle gelangt Püschel zu dem Schluss, dass entsprechende Spuren simuliert wurden. In einem Vier-Augen-Gespräch pfle­gen die vermeintlichen Opfer dies sogar häufig einzugestehen und die Ein­rich­tung zu verlassen, als sei nichts gewesen. Arne Hoffmann

„Was der Fall Dominique Strauss-­Kahn über unsere Gesellschaft verrät“
Eine meiner Leserinnen weist mich auf einen langen, aber durchaus b­e­merkenswerten Text zum Fall Strauss-Kahn hin. Nachdem dessen Ver­fas­ser, Peter Mersch, mit enormem kriminalistischen Fleiß erarbeitete, was ver­mut­lich überhaupt zwischen Strauss-­Kahn und seiner Beschuldigerin vor­ge­fallen war und was nicht, kommt er auf die gesamtgesellschaftliche Bedeutung des Falles zu spre­chen. Arne Hoffmann

Der scheinbare Erfolg beruht auf gigantischer Lügen-Propaganda
Die Verantwortlichen des Organisationskomitees (OK) haben schon lan­ge vor Turnierbeginn gemerkt, dass sie hier und da nachhelfen müssen, um das Event WM auf­zuwerten. Erstaunlich offen hat nun OK-Chef Jens Grittner im Interview mit dem Deutschlandradio eingeräumt: „Wir ha­ben versucht, um im Marketingdeutsch zu spre­chen, die Weltmeisterschaft so zu positionieren, dass es ein begehrliches Produkt ist.“ Das OK hat, um im Zeitungsdeutsch zu spre­chen, geflunkert. WGvdL

Ein Vater kämpft um seine Kinder
Roger Lebien will Vater sein mit allen Rechten und Pflichten. Seit der Ge­burt seiner nicht ehelichen Tochter vor 11 Jahren und seines nicht ehe­li­chen Sohnes vor sechs Jahren ist er verantwortlich für die Un­ter­halts­zah­lung seiner Kinder. Er sehnt sich danach, endlich das Sorgerecht zu erhalten. Es gibt zwar seit Juli 2010 eine neue Über­gangs­regelung des Bundesverfassungsge­richts, das grundsätzlich auch das Sorgerecht den Vätern zugesprochen werden kann, die nicht verheiratet sind. Aber Roger Lebien weiß mittlerweile, wie schwierig die Umsetzung ist, wenn die Mutter sich weigert einem Antrag für das gemeinsame Sor­ge­recht zuzustimmen. Frau TV Inkl. Video – Roger Lebien wird direkt am Anfang ge­zeigt.

Und solche Leute regier(t)en uns!
Zur knappen Information über die Protagonistin dieses Beitrags: „Anna Lührmann (* 14. Juni 1983 in Lich) ist eine deutsche Politikerin (Bünd­nis 90/Die Grünen). Sie gehörte von 2002 bis 2009 dem Deut­schen Bun­des­tag an und ist die bisher jüngste jemals in den Bundestag gewählte Ab­­ge­ord­ne­te [..] Sie ist mit dem deutschen Bot­schafter Rainer Eberle (* 1954) verheiratet und hat ei­ne Tochter.“ Man beachte den Beruf des Mannes und den Al­ters­unter­schied – Frau L. ist eine echt emanzipierte und selbständige Frau, die auf Komfort und Si­cher­heit überhaupt keinen Wert legt [..] „Gut zwei Jahre habe ich in Khartum ge­lebt, der Hauptstadt des Sudans. […] Als wir an­kamen, habe ich mich erst einmal an der Ahfad-Uni­ver­si­tät ein­ge­schrie­ben, eine der größten Frauen-Hochschulen Af­ri­kas. 5000 Frauen studieren dort. Ich habe ‚Gender and Peace‘-Studies belegt“. (Was denn auch sonst!) Die Freie Welt

Mordverdacht – Mias Eltern stritten ums Sorgerecht
Auch das Jugendamt hatte versucht im Streit, der den ge­walt­samen Tod der zweijährigen Mia nach sich zog, zu vermitteln. Zum Jahreswechsel hat­te sich die Mutter an die Behörde gewandt. Diese soll sich fachge­recht verhalten haben. Kölner Stadtanzeiger

Sexuelle Gewalt – Gegen die Zeit
Sexuelle Gewalt darf nicht verjähren, findet Norbert Denef. Dafür setzt er sich seit Jahren ein – am Schreibtisch und vor Gericht. TAZ

Doping mit Testoste­ron
Doping mit Testosteron hat eine lange Tradition, von Stierhoden, die ge­ges­sen wurden bis zu den heutigen etwas raffinierteren Vorgehenswei­sen. Testosteron­do­ping ist aufgrund der körperlichen un psychopharmen Wirkung von Testosteron so belebt, denn es verbessert im Training den Muskel­auf­bau, begünstigt die Rege­ne­ration nach Anstrengungen und wirkt sich auf Schmerz­empfindlichkeit und das Selbstvertrauen aus (und auf den Sexualtrieb, aber das dürf­te im Sport nicht so ent­schei­dend sein) Alles Evolution

Wofür Ihre TV-Ge­büh­ren ausgegeben werden…
[..]“Ist die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit bedroht? In den letzten 50 Jahren hat sich die durchschnittliche Spermienzahl von Männern um etwa die Hälfte ver­ringert; Hodenkrebs und angeborene Fehlbildungen im Geni­tal­bereich bei Jungen sind auf dem Vormarsch. Der dänische Re­pro­duk­tions­me­di­zi­ner Niels Skak­ke­baek warnt, typisch männliche Gesundheitsprobleme könnten in Zukunft zu einem ebenso gravierenden Pro­blem für die Menschheit werden wie der Klimawandel…Die Liste der möglichen Gesundheitsrisiken wird immer länger. Das Vorhandensein von schädigenden Che­mikalien in den Gegenständen, die wir täglich benutzen, zeigt der Film erschreckend deutlich auf. Die Achse des Guten · ARTE

Ausland

Die Zahl der DNA-Vaterschaftstests steigt – Jedes zehnte Baby hat falschen Papa
Wien. Das Dorf hat­te schon länger darüber gemunkelt, Andreas B. woll­te es aber nicht wahrhaben. Je älter seine Tochter wurde, desto mehr äh­nel­te sie einem an­de­ren, ei­nem Be­kannten aus der Nachbarschaft. Bei einem Streit mit der Mutter kam die Wahrheit ans Licht, ein DNA-Test schaffte zusätzlich Klar­heit: Das Mäd­chen, das ihn jah­re­lang „Papa“ genannt hatte, war gar nicht seine Tochter. Wiener Zeitung

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