Archiv nach Kategorien: Verteidigungsministerium

Trauerfeier in Ingolstadt

Nachfolgenden Beitrag hatte ich fast fertig gestellt – leider komme ich erst heute dazu, diesen einzustellen.

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Aus der Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, anlässlich der Trauerfeier für die vier am 15. April gefallenen Soldaten im Liebfrauenmünster in Ingolstadt am 24. April 2010

Thomas Broer, Jörn Radloff, Marius Dubnicki und Josef Kronawitter starben nicht allein, für eine zerstörte Hoffnung, sondern für die Gewissheit, ihre und unsere Freiheit, das Leben unserer geborenen wie ungeborenen Kinder, unserer Familien zu schützen. Auch und gerade in Afghanistan [hier]

Unser Bundesverteidigungsminister ist ja schon fast so gut wie der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten Georg W. Bush. Mir fällt dazu nicht mehr viel ein.

Links
Bundeswehr nimmt Abschied von gefallenen Kameraden [hier]
Deutsche Soldaten erst verheizt, dann vergessen [hier]
Gefälligkeitsgutachten schädigen Soldaten [hier]
WikiMANNia: Bundeswehr

Dipl.Päd. in militärischen Spitzenstellen

bundeswehr-logo I. Personalveränderungen in militärischen Spitzenstellen. Zum 1. Januar 2010 werden folgende militärische Personalveränderungen wirksam:

Brigadegeneral Harald Fugger, Stellvertretender Kommandeur 13. Panzergrenadierdivision, Leipzig, tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Brigadegeneral Dipl.-Päd. Klaus von Heimendahl, zur Zeit in Vorbereitung auf seine neue Verwendung im Einsatzführungskommando der Bundeswehr, Schwielowsee.

Brigadegeneral Henning Glawatz, Stellvertretender Kommandeur Division Spezielle Operationen, Regensburg, tritt in den Ruhestand. Sein Nachfolger wird Brigadegeneral Dipl.-Päd. Volker Bescht, Kommandeur Luftlandebrigade 26, Saarlouis. Ihm folgt Oberst i.G. Dipl.-Kfm. Eberhard Zorn, Referatsleiter Z im Führungsstab des Heeres im Bundesministerium der Verteidigung, Bonn.

Eine Frau darf bei den Beförderungen natürlich auch nicht fehlen.

II. Personalveränderungen in zivilen Spitzenstellen

Frau Sabine Bastek, bisher Leiterin des Leitungsstabes im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Berlin, wurde zur Leiterin des Leitungsstabes und Leiterin des Ministerbüros im Bundesministerium der Verteidigung, Berlin, berufen [mehr]

Ich gebe ja zu, das ich als Frau keine Ahnung vom Militär habe, trotzdem wage ich aber zu bezweifeln, das Pädagogen die richtige Wahl für Spitzenstellen in der Bundeswehr sein sollen. Wenn ich mit meiner Vermutung falsch liegen sollte, würde ich mich freuen, wenn versierte Männer dazu etwas schreiben würden.
Zu Brigadegeneral Harald Fugger habe ich allerdings auch noch etwas gefunden
[hier]

Ehrenmal für Soldatinnen und Soldaten

Rede und Antwort – Minister Jung stellt sich dem Parlament der Wehrpflichtigen

dr-franz-josef-jungBundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung hat sich den Fragen von rund 50 Grundwehrdienstleistenden gestellt und mit ihnen über eine attraktive Gestaltung des Wehrdienstes diskutiert. Der Minister nahm am sogenannten Parlament der Wehrpflichtigen des Deutschen Bundeswehrverbandes teil.

[..]Zur Thema Wehrpflicht versicherte er: „Ich werde mich weiter aktiv für den Erhalt der Allgemeinen Wehrpflicht in Deutschland einsetzen.“

[..]Insgesamt müssten die Leistungen und Erfolge in den Auslandseinsätzen besser vermittelt werden, räumte Jung ein. Ob auf dem Balkan, am Horn von Afrika oder in Afghanistan; in allen Einsätzen leiste die Bundeswehr einen wichtigen Beitrag für Frieden und Freiheit.

Er wünsche sich dafür mehr Anerkennung und Unterstützung von Seiten der Gesellschaft. Frieden und Freiheit seien schließlich Voraussetzungen für jede wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. „Auch hier bei uns.“ Jung erinnerte daran: „Wir feiern in diesem Jahr 60 Jahre NATO, 60 Jahre Grundgesetz und 20 Jahre Mauerfall. Ohne unsere Verbündeten wären diese Jubiläen in Frieden und Freiheit nicht möglich.“

Mit Blick auf Afghanistan sagte Jung: „Wir müssen heute die Gefahren und Risiken dort bekämpfen, wo sie entstehen.“

Bezüglich der gefordeten öffentlichen Wahrnehmung verwies der Minister auch auf das Ehrenmal für die Soldaten und zivilen Mitarbeiter, die im Einsatz für die Bundeswehr ihr Leben gelassen haben. Das Monument wird derzeit am Bendlerblock in Berlin gebaut; es soll voraussichtlich im September eingeweiht werden. „Das Ehrenmal ist Ausdruck einer Kultur der Würdigung unserer Soldatinnen und Soldaten, die im Einsatz waren“, sagte Jung [mehr]

Ich dachte, genanntes Ehrenmal soll als Würdigung der im Kampf gefallenen Soldaten geschaffen werden. Nun wird es also ein Denkmal für die Würdigung aller im Einsatz stehenden Soldaten. Noch nicht einmal im Tod kann man alleine den Männern die ihnen zustehende Würde lassen.

Link
Mehr zum Thema Zwangspflicht

Fehlende gesellschaftliche Unterstützung für Soldaten

Breitere gesellschaftliche Unterstützung für Soldaten im Einsatz

dr-franz-josef-jungVerteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung hat am 23. April im Parlament zum Bericht des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages 2008 gesprochen. „Wir brauchen eine breitere Unterstützung der Gesellschaft für die Soldaten im Auslandseinsatz, denn sie riskieren Leib und Leben im Interesse der Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger“, so Jung.

Hier hat Herr Jung wohl vergessen zu erwähnen, welche Bürger er meint.

„Der Wehrbeauftragte hat in seinem Bericht auch angesprochen, dass die Unterstützung der Gesellschaft für die Soldaten im Auslandseinsatz intensiver sein könnte, das kann ich nur unterstreichen“, betonte Jung in seiner rund fünfminütigen Rede.

Die Bundeswehr genieße im Inland ein sehr hohes Ansehen: Mehr als 89 Prozent der Bürger vertrauten der Bundeswehr, zitierte der Minister entsprechende Umfragewerte [mehr]

Mit jedem weiteren, toten Soldaten wird die Unterstützung der Bevölkerung schwinden.

Jung betonte, dass die Bundeswehr ihren Auftrag in Afghanistan weiterführen werde. „Dies sind wir auch unseren gefallenen und verwundeten Soldaten schuldig.“ Die Anschläge machten jedoch auch deutlich, dass der Einsatz für den Frieden „mit Gefahren für Leib und Leben verbunden sind“, so Jung weiter. Man werde alle Anstrengungen unternehmen, um die Täter dingfest zu machen.

Man müsse weiterhin Flagge zeigen in Afghanistan und sichtbar sein, unterstrich der Generalinspekteur. Seit Beginn des Bundeswehreinsatzes am Hindukusch sind 32 deutsche Soldaten ums Leben gekommen [mehr]

Wen meint Herr Jung eigentlich mit wir? Ich kennen keinen, der den Einsatz der Bundeswehr zumindest in Afghanistan gut findet – und damit meine ich nicht alleine mein privates Umfeld. Wenn ich lese

„Dies sind wir auch unseren gefallenen und verwundeten Soldaten schuldig.“

dann könnte ich die Krätze kriegen. Alle Kriegstreiber haben so argumentiert und nicht nur deshalb ist diese Aussage ein Hohn.

Abschied von gefallenem Soldaten

Am Donnerstag, 7. Mai, nahmen Familie, Freunde und Kameraden Abschied von Sergej Motz. Der Hauptgefreite war am 29. April 2009 im afghanischen Kunduz gefallen. Bei der Trauerfeier waren auch Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung und der Generalinspekteur der Bundeswehr, General Wolfgang Schneiderhan.

In Bad Saulgau in der St. Johannes-Baptist Kirche fand die zentrale Trauerfeier für den gefallenen Soldaten statt. Jung sprach den Angehörigen seine Betroffenheit aus: „Wir sind fassungslos.“ [mehr]

Ohne weitere Worte.

Bestmögliche Behandlung für unsere Soldaten

Für eine bestmögliche Behandlung und Vorbeugung gegen die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) hat sich Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung am 12. Februar im Deutschen Bundestag eingesetzt.

„Seelische Verwundungen sind genauso ernst zu nehmen wie körperliche Verwundungen“ erklärte Verteidigungsminister Jung vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Bundeswehr habe die Bedeutung der Posttraumatischen Belastungsstörung seit langem erkannt und handele dementsprechend. Wichtig sei vor allem schnelle und gezielte Hilfe.

Diese leistet die Bundeswehr derzeit mit einem dreifachen Ansatz: „Traumapsychologie“ ist ein fester Bestandteil der einsatzvorbereitenden Ausbildung. Während des Einsatzes stehen die psychologische Stabilisierung der Soldatinnen und Soldaten im Vordergrund. Und wenn die Soldaten heimkehren, steht ihnen ein psycho-soziales Netzwerk, bestehend aus Sanitätsdienst, Psychologischem Dienst, Sozialdienst, Militärseelsorge und weiteren Einrichtungen auf Standortebene zur Seite [mehr]

Posttraumatische Belastungsstörungen

Rede des Bundesministers der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, zum Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen“ am 12. Februar 2009 vor dem Deutschen Bundestag [hier]

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Angriff auf die Seele

Signal für mehr Familienfreundlichkeit

Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung hat den Vertrag für das Auditierungsverfahren „berufundfamilie“ unterzeichnet und damit den Startschuss für eine weitere Optimierung der Vereinbarkeit von Familie und Dienst im Bereich des Bundeministeriums der Verteidigung (BMVg) gegeben.

[…]„Wir tragen große Verantwortung gegenüber unseren Beschäftigten. Vereinbarkeit von Familie und Dienst ist uns deshalb ein wichtiges Anliegen“, sagte Verteidigungsminister Jung gegenüber Dr. Elisabeth Mantl, der Leiterin des Audits, und den anwesenden zivilen und militärischen Gleichstellungsbeauftragten, Veronika Dahl und Hauptbootsmann Daniela Klante. Gemeinsam wolle man eine möglichst familienverträgliche Dienstgestaltung erreichen [mehr]

Anmerkung
Nicht immer fällt mir etwas Vernünftiges ein und so werde ich hin und wieder Pressemitteilungen ohne Kommentar veröffentlichen.