Die Reaktionen zum Ehrentag des Mannes kann man gerade in den Systemmedien an einer Hand abzählen. Was erzähle ich da, ein Finger reicht da glatt. Spiegel Online fragte mich gar, ob ich mich bei der Sucheingabe “Internationaler Männertag” vertippt hätte, bei “Männertag” schwirrte der Server gleich ganz ab. Den Knaller hat aber mal wieder das ZDF abgeschossen. Zum einem trat der Reporter mit einem entsprechend süffisanten Ton auf und die Ressentiments der Frauen waren erwartungsgemäß – gegen Ende wurde es dann etwas besser.
Aufschlussreich ist hingegen, dass ich über Google Alert schon seit ein paar Tagen etliche Hinweise auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen erhalten habe. Nachfolgend nun die von mir gefundenen Links zu Artikeln, deren Reihenfolge keiner Bewertung unterliegen.
Gezeigt wird der Ausschnitt, in dem Arne Hoffmann, Gerhard Amendt, Walter Hollstein und die Psychologin Gerti Senger zu Wort kommen. Einen Bericht zu dieser Dokumentation habe ist gesterneingestellt.
Beim österreichischen TV-Sender ORF 2 wurde gestern ein Dokumentarfilm gezeigt, dessen Titel etwas anderes hergibt als der Filminhalt. Das fand ich mehr als bemerkenswert, da es im Film kaum wissenschaftliche Anhaltspunkte für eine Welt ohne Männer gab. Man wisse zwar nicht, wie es mit dem verkümmerten Y-Chromosom weitergehe, aber die Theorie der weiblichen Überlegenheit wurde trotzdem immer wieder betont.
Aufschlussreich war für mich der Film auch insofern, als dass er zum einen Fakten brachte, die ich nicht kannte und zum anderen, weil das Thema nicht einseitig dargestellt wurde. Protagonisten der Männerbewegung, wie z.B. Prof. Amendt, Prof. Hollstein und Arne Hoffmann haben viel Raum für ihre Erkenntnisse erhalten.
Stellen Sie sich vor, Sie werden Opfer häuslicher Gewalt, aber die Polizei lacht Sie aus. Erst als Sie verletzt erscheinen, glaubt man Ihnen. Sie ziehen die Konsequenzen und trennen sich. Obwohl die Expartnerin gewalttätig ist und zusätzlich unter psychischen Probleme leidet, soll das Kind bei ihr verbleiben. Gibt es nicht? Gibt es schon, zumindest in Deutschland. In einem offenen Brief wendet sich der Vater an die zuständigen Ministerinnen. Anlass des offenen Briefes ist die Auszeichnung dreier Väter zum Weltfrauentag. Lesen Sie selbst.
Vorwort
Wenn Sie im Großraum Köln-Siegburg-Bonn einen Job für einen Fachinformatiker (MySQL, PHP, html, CSS usw.), auch in Kombination mit „normaler“ Bürotätigkeit, anzubieten haben oder aber so eine Stelle kennen, können Sie den alleinerziehenden Vater unterstützen, indem Sie ihm diese Stelle per Mail (Adresse am Ende des offenen Briefes) mitteilen. Den offenen Brief finden Siehier. MANNdat
Der Brief hat es in sich, obwohl man leider sagen muss, dass die gegen den Mann ausgeführte physische und psychische Gewalt fast schon Alltag ist.
Nachdem neben Annegret Kramp-Karrenbauer aus dem Saarland nun auch noch Hannelore Kraft aus Nordrhein-Westfalen ihren Offenbarungseid in Sachen Regierungsfähigkeit hingelegt hat, möchte ich kurz auf einen jungen Mann verweisen, der als jüngster Bürgermeister in die Geschichte Deutschlands eingegangen ist. Nach zahllosen Haushaltssperren schreibt die Stadt Monheim dank Daniel Zimmermann wieder schwarze Zahlen. Dieses Kunststück hat der junge Bürgermeister in nur 2 Jahren hinbekommen, weshalb es mittlerweile sogar Steuersenkungen gibt.
MANNdat e.V.: Anlässlich des sogenannten „Killed-at-Work-Days“ weist MANNdat regelmäßig darauf hin, dass Männer weitaus häufiger als Frauen tödlichen Arbeitsunfällen zum Opfer fallen (siehe u.a. Tödliche Arbeitsunfälle – ein trauriges “Privileg” der Männer).
Von feministischer Seite wird das zum Anlass genommen, diese besondere Betroffenheit von Männern klein zu reden. So kämen viel mehr Frauen bei der Hausarbeit ums Leben, so dass sie von Arbeitsunfällen (allgemein gesehen) häufiger betroffen seien als Männer.
Wie so viele feministische Mythen scheint dies nur auf den ersten Blick stimmig.
Das ausgerechnet bei der TAZ gefallene Männer bedauert werden, hat mich fast umgehauen. Der Parlamentskorrespondent der taz, Matthias Lohre hat Bezug auf eine Nachricht im Deutschlandfunk über das Massaker in der irakischen Ortschaft Haditha genommen, in dem 24 Menschen von einem US-Marineinfanteristen umgebracht worden waren.
Im DLF hatte eine Sprecherin anscheinend wiederholt den unrühmlichen Satz von sich gegeben, darunter auch (unbewaffnete) Frauen und Kinder. Bei dem Massaker waren eine Frau und ein Kind umgekommen. Den Ausspruch fand Matthias Lohre anscheinend etwas schräg, denn er hat auch ein paar Zahlen aus dem Irak-Krieg zitiert.
Im September 2010 wurde das Pamphlet S.C.U.M. – Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer neu aufgelegt. Bei der AutorinValerie Solanashandelt es sich um eine extremistische Radikalfeministin aus den USA, die durch ihren Attentatsversuch auf Andy Warhol bekannt wurde. Falls jemand glaubt, bei dem Manifest könne es sich lediglich um Satire handeln, der irrt leider gewaltig.
Man stelle sich nur vor, es gäbe ein Buch mit dem Titel: Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Frauen, die Erde würde vermutlich beben vor Empörung sämtlicher Frauenverbände dieser Welt. Davon abgesehen würde kein westlicher Verlag ein entsprechendes Buch veröffentlichen und da sage ich, dass ist und wäre eine richtige Entscheidung.
Das war zumindest mein erster Gedanke nach dem Lesen des Beitrages “Männer und Frauen passen nicht zusammen”
Bernhard Lassahn nimmt sich in gewohnter Manier der Artikel „WARNUNG vor dem Ehevertrag“ der Schweizer Interessengemeinschaft Antifeminismus und “Die Kündigung an den Mann” an, zu dem ich bereits etwasgeschriebenhabe. Wenn Männer und Frauen tatsächlich nicht (mehr) zusammen passen, werden diese sich in ferner Zukunft zwecks Vermehrung dann nur noch zum kopulieren treffen und wenn ja, wer bezahlt dann? Muss eine Quote her, wenn Männer sich weigern sollten? Fragen über Fragen…
Der verunsicherte Mann Ein Modernisierungsverlierer Ein Gespräch mit dem Väterforscher Matthias Franz. Von Jürgen Liminski
[..]Beunruhigt zeigte sich die Publizistik vor einiger Zeit allerdings über das schlechte Abschneiden von Jungs in der Schule und in der Ausbildung, und schnell war man mit neuen Fragen und Bildern zur Hand.
[..]Matthias Franz nennt das Beispiel Lebenserwartung. Das werde „in erster Linie determiniert durch den Sozialstatus. Zwischen Oberschichtangehörigen und Angehörigen eines niedrigen Sozialstatus beträgt die unterschiedliche Lebenserwartung zehn Jahre, zwischen Männern und Frauen beträgt sie fünf Jahre. Die Oberschichtfrau lebt heute bei uns 15 Jahre länger als der Unterschichtmann.
Draußen vor der Tür Winternotprogramme für Obdachlose in Deutschland
Während wir in warmen Wohnzimmern sitzen, schlafen sie unter Brücken, in Hallen, in zugigen Notunterkünften: Obdachlose werden von der kalten Jahreszeit hart getroffen. Viele deutsche Städte tun etwas für diese Menschen – bundesweit sind es über 245.000.
[..]Im gesamten Bundesgebiet leben 22.000 Männer und Frauen auf der Straße.
[..]Nach neuesten Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe wird die Zahl der Obdachlosen in Deutschland weiter steigen. Waren im vergangenen Jahr 248.000 Menschen in Deutschland ohne Obdach, rechnen die Armutsforscher bis 2015 mit einem Anstieg auf 280.000.dradio
Ein sehr ausführlicher Bericht zum Thema Obdachlosigkeit, den ich in dieser Länge bisher noch nicht gelesen habe. Während sich Lisa Ortgies von frauTVbeim gleichen Thema vor kurzem ausschließlich mit den Frauen beschäftigte und schätzte, dass diese knapp ein viertel stellen würden, hat sich dradio ausschließlich den Männern gewidmet.
Frau Sibylle von der SPON hat sich mal wieder die Männer vorgenommen. Die Art und Weise, wie sie diese in ihren Artikeln stets “beurteilt”, ist allerdings eine ganz andere als meine, denn ihr fehlt einfach der nötige Respekt und das nicht nur vor Männern. Wer ihre Kolumnen kennt, kann eigentlich (fast) nur zu meinem Schluss im Titel kommen. Nachfolgend nun (m)eine Auseinandersetzung mit Sibylle Bergs Beitrag.
“Die wollen Jungs zu Mädchen umerziehen” Stuttgart – Er will kein Männerrechtler sein, aber wie sonst soll man einen nennen, der die Diskriminierung von Männern beklagt? Vor knapp zwei Jahren hat Eckhard Kuhla mit anderen den Verein agens gegründet – eine “Arbeitsgemeinschaft zur Verwirklichung der Geschlechterdemokratie”. Ein Gespräch darüber, wie weit Mann gekommen ist.[..] Stuttgarter Nachrichten
MANNdat e.V.: Niemand tut es, deswegen tun wir es, weil es höchste Zeit wird dafür: Wir nutzen die Gelegenheit des Männertages am 3. November, um endlich einmal allen Männern herzlich für alles zu danken, was sie für die Gesellschaft getan haben und immer wieder tun.
Beispiele dafür gibt es mehr als genug. Da sind nicht nur die schweren und gefahrvollen Tätigkeiten, in denen Männer Herausragendes leisten, sondern es sind vor allem auch deren Verdienste um die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und vieler anderer Staaten Europas. Der durch diese Stärke ermöglichte Wohlstand ist ursächlich auf den Erfindungsreichtum und die Innovationskraft, die Opferbereitschaft und die Zielstrebigkeit vieler Männergenerationen zurückzuführen.
Bundesprogramm “Mehr Männer in Kitas” zieht nach zehn Monaten erste positive Bilanz
“Wir brauchen mehr engagierte Männer in Kitas. Darin sind sich die Eltern und die Kitas einig. Allein die Tatsache, dass wir das Thema in die Öffentlichkeit gebracht haben, zeigt Wirkung: Von 2008 bis 2010 ist die Zahl der männlichen Erzieher in Kindertagesstätten um ein Viertel gestiegen. Das ist ein schöner Erfolg”, sagt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder.
Eva Herman hat eine Rezension über das Buch “Der Held – ein Nachruf” von Michael Klonovsky in drei Teilen geschrieben.
Zunächst einmal müsste aus meiner Sicht geklärt werden, was überhaupt ein Held ist, wobei ich der Interpretation von Eva Herman “die Befähigung herausragender Leistungen” zustimme. Aus diesem Grunde habe ich auch nebenstehendes Bild gewählt, denn auch solche Männer sind in meinen Augen Helden.
Der Reporter Matthias Lohre von der TAZ unternimmt am Beispiel Eric Strutz, Vorstandsmitglied der Commerzbank, den Versuch, “moderne Männer” zu erklären. Zwar stellt er richtigerweise fest, dass der Spagat Kind und Karriere kaum möglich ist, was dann logischerweise auch für Frauen gilt, verklärt dadurch aber jene Lasten, die Männer Zeit ihres Lebens für die Familie getragen haben.
Nachdem das Bundeskabinett gerade den Gesetzentwurf zur Einrichtung des bundesweiten Frauenhilfetelefonsbeschlossen hat, mutet es irgendwie seltsam an, das in Berlin nun ein Arbeitskreis gebildet wurde, bei dem die geschlechtsspezifischen Aspekte der partnerschaftlichen Gewalt von “Experten” untersucht werden soll, allerdings mit Männern im Focus. Nachdem das Robert-Koch-Institut bereit 2008festgestellt hat, das zuverlässige Daten sogar zu Gewalt gegen männliche Kinder fehlen, frage ich mich, was in diesem Arbeitskreis erörtert werden soll?
Zweifelhaftes Plädoyer des Vorsitzenden des „Bundesforum Männer“
MANNdat e.V.: Ist es ein Zufall? Just zu der Zeit, als der Zwangsdienst für Männer (d. h. die Wehrpflicht) ausgesetzt wurde, schiebt sich ein so genanntes „Bundesforum Männer“ ins Blickfeld, das außer ein paar kleinen und kleinsten Vereinen für „Männerarbeit“ (manchmal kaum mehr als Ein-Mann-Betriebe), im Wesentlichen aus den großen Nutznießern des Zwangsdienstes (kirchliche Organisationen, DRK, verdi u. a.) besteht. Wie selbstverständlich wurde diesem Verein der (Förder-) Segen des Frauenministeriums zuteil, das sich seinerseits – Zufälle gibt es! – bereits eine Jungen- und Männerpolitik auf die Fahnen geschrieben hat. Noch beeindruckender ist allerdings, mit welcher unerträglichen Leichtigkeit sich bisher 27 Organisationen auf diese Weise haben männerpolitisch … ähem … „gleichschalten“ lassen. Gedenkminute! [..]