20 Mil. Euro für „Frauen an die Spitze“

BMA_ESF_ES_CMYK_HweissIch frage mich immer wieder, wie viel Förderung Frauen brauchen, damit sie endlich dort ankom­men, wo sie hin wollen. Das Frauen nicht besser als Männer sind, wenn sie tatsächlich an der Spitze von Unternehmen stehen, wird eindrucks­voll auf WikiMANNia unter „Frauen in der Wirtschaft“ bewiesen [hier]

Noch schlimmer ist die Tatsache, das finanzielle Förderungen nur den gut gebildeten Akademikerinnen zugute kommen. Gerade diese müssten doch in der Lage sein, mittels Intelligenz an entsprechende Positi­onen zu gelangen. Deshalb darf man wohl zurecht die Frage stellen, wie solchermaßen geförderte Frauen sich an der Spitze durchsetzen wollen?

Frauen an die Spitze – Strategien für bessere Karrierechancen

Schavan: „Wir brauchen mehr weibliche Führungskräfte“ / Tagung präsentiert Forschungsergebnisse zu Frauenkarrieren in Unternehmen

Funktionierende Teamstrukturen sind ein Schlüssel für erfolgreiche Frauenkarrieren: Frauen in Führungspositionen sind gute Teamworkerinnen und sie werden von guten Teams gefördert. In kleinen und mittleren Unternehmen ist die Unternehmenskultur, die vor allem von Personen in exponierter Stellung geprägt wird, wichtiger für die Aufstiegsmöglichkeiten von Frauen als entsprechende Personalstrategien. Frauen in Spitzenpositionen sind in den Medien weniger präsent als ihre männlichen Kollegen, und wenn, dann häufiger im Kontext von Boulevard-Ereignissen als beruflich.

[..]„Frauen an die Spitze“ ist Baustein der Strategie für mehr Chancengerechtigkeit in Bildung und Forschung, die das BMBF unter Verwendung von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) mit jährlich über 20 Millionen Euro unterstützt. Mehr im [BMBF]

Heise online hat zum Thema Quote ebenfalls einen Bericht gebracht.

Keine Frauenquote: Watschen für die Kommissarin

Zum vierten Mal berieten am Montag und Dienstag Vertreter von Regierungen, Parlamenten, der Zivilgesellschaft, der Wirtschaft und von europäischen Institutionen über den Kampf gegen Diskriminierung. Trotz kürzlich vorgelegter Gleichstellungsstrategie war das Ergebnis ernüchternd. Mehr auf [Heise]

Ein entsprechender Kommentar ließ nicht lange auf sich warten und ist m.E. sehr lesenswert [Heise]

Europäischer Sozialfonds für Deutschland: Die ESF-Förderung des BMFSFJ
Europäischer Sozialfonds für Deutschland: Agentur für Gleichstellung
WikiMANNia: Kosten der FrauenförderungEmpowermentFrauenquote
WikiMANNia: Feministischer Alleinvertretungsanspruch

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1 Kommentare.

  1. Der Kommentar ist überhaupt nicht lesenswert, da er die alte „böse“ Christenprogrammatik wieder eins zu eins mit feministischen Ansichten durchmischt. Dass das Christentum letztens für alles verantwortlich gemacht wird, was so auf der Erde schiefläuft, wirft eher ein Licht auf die Verunglimpfer und den Nutzen, den sie daraus ziehen.

    Ich bezweifle ob dieser Held in Strumpfhosen jemals einen Katechismus in der Hand gehabt hat, aber was solls. Immer die gleiche Nummer. Dass das Dogma der Wissenschaftlichkeit erst durch das Christentum in dieser Weise möglich wurde, durch Klöster über das Mittelalter gerettet wurde, dass die Gründung von Universitäten letztlich auch eine christliche Errungenschaft ist und dass letztlich die allermeisten Wissenschafter bis vor ca. 50 Jahren Christen waren, scheint nicht zu beeindrucken.

    Hauptsache die Frauen wurden diskriminiert und die Hexen verbrannt!! Daumen hoch.

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